|
|
Die 40-jährige Büroangestellte Ida Peerdeman hatte zwischen
1945 und 1959 insgesamt 56 Visionen der Gottesmutter. Am 31. Mai 2002 erklärte
der Bischof von Amsterdam, J. M. Punt, „daß in den Erscheinungen
von Amsterdam ein übernatürlicher Ursprung vorliegt" Zuvor hatte
sein Vorgänger nach Rücksprache mit Rom die öffentliche
Verehrung der Gottesmutter von Amsterdam als „Frau aller Völker" erlaubt.
Die
Gottesmutter schenkte Ida Visionen mit teilweise symbolischen Inhalten
über weltgeschichtliche Ereignisse und warnte vor kommendem Unheil
in der Welt und in der Kirche, wenn keine Umkehr erfolge. Einige Prophezeiungen
gingen bereits in Erfüllung, obwohl es zu der Zeit, als sie gegeben
wurden, niemand für möglich gehalten hätte: der Kalte Krieg,
die Mondlandung, der Niedergang des Kommunismus, Wirtschafts- und Währungskrisen
etc.
Die Prophezeiungen sind jedoch nicht der zentrale Punkt der Amsterdamer
Botschaften, sondern die hl. Eucharistie. Augenfällig ist, daß
die Gottesmutter die Seherin schon zu Beginn der Visionen auf das eucharistische
Wunder hinwies, das 600 Jahre zuvor in Amsterdam geschehen war. Dazu paßt,
daß die Seherin nach den 56 Marienbotschaften eine Reihe von eucharistischen
Erlebnissen hatte, die sich bis ins Jahr 1984 erstreckten. Ida sah, wie
zentral die Eucharistie für uns alle sein müßte. Der Himmel
zeigte ihr den Zustand der Kirche, beschrieb kommende Gefahren, aber auch
das Segensreiche, das Gott uns schenken möchte.
Der folgende Abschnitt enthält Idas Erlebnisse vom 15. August
1976. Bemerkenswert ist, wie deutlich der Himmel schon damals darauf hinwies,
was zu tun ist, damit die Völker Ruhe und Frieden erleben. Die heutige
Situation zeigt, wohin es führt, wenn die Eucharistie nicht mehr die
Mitte ist. Dennoch ist es nie zu spät, den Rat Gottes anzunehmen ...
Ein
neuer Zeitabschnitt kommt!
Während der Eucharistiefeier kam beim Credo zu gleicher Zeit
aus allen vier Ecken der neuen Kapelle das Licht über alle Anwesenden.
Als ich den Herrn empfing, hatte ich eine himmlische Schauung und dachte:
Warum sehen andere das Licht nicht? Da sprach die Stimme zu mir: „Weil
ich deine Augen öffne und deine Ohren hören lasse, sage das!
Ich habe dich hierher gebracht. Ja, wahrlich, dies ist eine geheiligte
Wohnstätte. Jubelt, ihr Völker, und seid dankbar! Ein neuer Zeitabschnitt
wird anbrechen! Aber seht, was geschieht! Sie haben sich einen falschen
Geist erwählt. Seht und versteht!"
Nun sah ich viele steinerne Statuen auf Sockeln vor meinen Augen
vorbeiziehen, die erste Statue war ein Wolf, dann ein Kalb, ein Habicht,
ein Geier, ein Krokodil, ein Skorpion, eine Hyäne, Nattern und Schlangen,
die sich durcheinander wanden. Zum Schluß sah ich endlos viele Grabsteine.
Dies alles waren Steinstatuen.
Dann ertönte aus der Luft über alles hin ein Ruf: „Und
das Leben haben sie töten wollen! Ich bin das Leben, und Ich will
euch alle täglich davon essen lassen! Kommt, Völker, denn nur
dann werdet ihr wieder Ruhe und Frieden empfangen, und der wahre Geist
wird euch begleiten."
Während dies alles gesagt wurde, sah ich über dem Altar
eine herrlich strahlende Hostie. Dann sah ich den Vatikan. Die Mauern waren
abgebröckelt und beschädigt. Ich hörte: „Gebt Acht, Völker!"
, Und ich sah eine rote Flutwelle über die Welt hinwegspülen.
Ich hörte: „Seht!" Und ich sah die Frau (aller Völker) ganz und
gar verherrlicht.
Dann hörte ich: „Sie wird siegen, wenn ihr tut, was der Wille
des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes ist. Verkündet sie
als die Frau aller Völker! Und dann ..."Nun sah ich wieder den Vatikan.
Die Mauern wurden zementiert und neue große Steinblöcke angebracht.
Ich hörte: „Das ist der neue Zeitabschnitt, der kommen wird."Ich.
sah dann den Vatikan ganz neu, wie wiedergeboren.
Danach verschwand alles vor meinen Augen. Das Licht schien noch
über uns allen, bis die Eucharistiefeier zu Ende war. Ich habe dann
dem Herrn im Namen der Menschen gedankt, und ich hörte: „Das Licht
wird euch begleiten".
Maria
führt uns immer zu Christus
Am 11. Februar 1981 sah Ida in der hl. Messe wieder das Licht Gottes
auf den Altar, die Priester und die Anwesenden herabkommen. Nach dem Agnus
Dei erschien ihr die Gottesmutter als die Frau aller Völker und sagte:
„Der Verfall in der Kirche und in der Welt ist in vollem Gange.
Das Unheil bricht über die Kirche und die Welt herein. Die Kriege
dauern an." Dann wartete sie kurz und fuhr fort: „Mein Herr hat mich gesandt,
um davor zu warnen, aber sie haben nicht gehört"
Ida sah, wie die Frau sich zum Tabernakel wandte, mit ihrer rechten
Hand auf ihn wies und sprach: „Sage deinem Oberhirten, ich werde sie zu
Ihm bringen! Durch mich zu Ihm. Aber sie müssen sich bekehren! Die
Eucharistie besteht noch!" Danach blickte die Frau Ida an und sagte: „Sei
getrost, dein Opfer wurde angenommen." Danach verschwand die Vision.
Inzwischen sind rund 35 Jahre vergangen, doch Mariens Worte sind
so aktuell wie damals. Es liegt an uns zu entscheiden, ob wir dem Aufruf
Mariens in unserem Leben entsprechen und erlauben wollen, daß sie
uns zu ihm führt -zum eucharistischen Herrn.
(Quelle: Zitate aus: "Die eucharistischen Erlebnisse")
Gebet
der Frau aller Völker
Herr Jesus Christus, Sohn des Vaters, sende
jetzt deinen Geist über die Erde. Laß den Heiligen Geist wohnen
in den Herzen aller Völker, damit sie bewahrt bleiben mögen vor
Verfall, Unheil und Krieg. Möge die Frau aller Völker, die selige
Jungfrau Maria, unsere Fürsprecherin sein. Amen.
(Gebetszettel Nr. 7315, Miriam-Verlag, Jestetten)
(Quelle: "Maria - das
Zeichen der Zeit", Nr. 176, 2. Quartal 2017, Hrsg. Rosenkranz-Aktion e.V.,
Jestetten) - Miriam-Verlag
Bete
täglich den Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit!
- doc