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Gläubig sein bedeutet, grenzenlos auf Gott zu vertrauen 

Das Vertrauen ist die einfachste und wirksamste Art, um den größten Schatz, die barmherzige Liebe Gottes, anzunehmen. Gläubig sein bedeutet, grenzenlos auf Gott zu vertrauen.
„Die größten Sünder würden zu großer Heiligkeit gelangen, wollten sie nur Meiner Barmherzigkeit vertrauen" {Tagebuch, 1784)

„Ströme Meiner Gnade überfluten demütige Seelen. Hochmütige sind immer in Armut und Elend, denn Meine Gnade wendet sich von ihnen ab, hin zu den demütigen Seelen" {Tagebuch, 1602)

Pater Mieczystaw Piotrowski SChr
Jesus sagt; „Eine schwache, sündige Seele soll nicht fürchten, sich Mir zu nähern, auch wenn sie mehr Sünden hätte, als Sand ist auf Erden. Alles versinkt im Abgrund Meiner Barmherzigkeit" (Tagebuch, 1059). Wenn er den Glauben nicht auf diese Art und Weise versteht und lebt, wird der Mensch niemals glücklich werden. Jesus sagte zu Schwester Faustine: „Die Menschheit wird keinen Frieden finden, solange sie sich nicht mit Vertrauen an Meine Barmherzigkeit wendet"
(Tagebuch, 300); „Aus Meiner Barmherzigkeit schöpft man mit nur einem Gefäß Gnaden und das ist das Vertrauen. Je mehr eine Seele vertraut, umso mehr bekommt sie. Seelen, die unbegrenzt vertrauen, sind Mir eine große Freude, denn in solche Seelen gieße Ich alle Meine Gnadenschätze" (Tagebuch, 1578); „Es freut Mich, dass sie viel verlangen, denn es ist Mein Wunsch, viel zu geben, und zwar sehr viel. Es betrübt Mich dagegen, wenn die Seelen wenig verlangen und ihr Herz verengen" (Tagebuch, 1578); „Sage den Seelen, sie sollen in ihrem eigenen Herzen keinen Damm gegen Meine Barmherzigkeit aufstellen, denn sie will in ihnen wirken" (Tagebuch, 1577).
Jesus macht uns bewusst, dass nur demütige Menschen in der Lage sind, Ihm vollkommen zu vertrauen. „Ströme Meiner Gnade überfluten demütige Seelen. Hochmütige sind immer in Armut und Elend, denn Meine Gnade wendet sich von ihnen ab, hin zu den demütigen Seelen" (Tagebuch, 1602); „Meine Tochter, wisse, dass Ich hochmütigen Seelen keine Gnaden erteile, ja sogar bereits erteilte entziehe" (Tagebuch, 1170).
Am wichtigsten ist, dass wir, indem wir unsere Sünden bereuen, von ganzem Herzen alle geistigen Schätze annehmen, mit denen Jesus uns beschenken möchte. Er sagte zu Schwester Faustine: „Wie sehr sehne ich mich danach, Sünder zu retten. - Meine liebste Sekretärin, schreibe, dass Ich Mein Göttliches Leben in die Seelen der Menschen gießen und sie heiligen möchte, wenn sie nur Meine Gnade annehmen wollten. Die größten Sünder würden zu großer Heiligkeit gelangen, wollten sie nur Meiner Barmherzigkeit vertrauen"(Tagebuch, 1784); „Sie haben vor allen anderen das Recht, auf den Abgrund Meiner Barmherzigkeit zu vertrauen" (Tagebuch, 1146). Jesus spricht zu jedem von uns: „Ich mache Mich von deinem Vertrauen abhängig; wird dein Vertrauen groß sein, dann wird Meine Freigebigkeit keine Grenzen kennen" (Tagebuch, 1548).
Menschen, die noch nicht die Entscheidung getroffen haben, das wunderbarste Lebensabenteuer einzugehen - den Glaubensweg zu betreten und vollkommen auf Gott zu vertrauen-, haben die größten Bedenken, sich für diesen inneren Umbruch zu entscheiden. Die Mächte des Bösen werden alles tun, um dies nicht zuzulassen. Der Vater der Lüge wird die ganze Zeit versuchen, die Wahrheit über Gott im menschlichen Bewusstsein zu verfälschen, er wird Gefühle der Ablehnung und Entmutigung erwecken. Man muss sich all dieser Schwierigkeiten bewusst sein und darf die Entscheidung, sein durch Sünden verwundetes Herz Gott mit kindlichem Vertrauen zu übergeben, nicht aufschieben. An Gott glauben bedeutet, Ihm grenzenlos zu vertrauen. Praktisch bedeutet dies tägliches Gebet, also den persönlichen Kontakt mit Jesus und Maria zu pflegen. Es geht um Danksagung, Anbetung, das Besprechen aller Lebenspläne und Entscheidungen mit Gott, Reue über begangene Sünden sowie den Beschluss zur Besserung. Um Gott zu glauben und zu vertrauen, muss man jeden Tag aufrichtig beten. Wir empfehlen den Barmherzigkeitsrosenkranz, den Rosenkranz, die Schriftlesung sowie die regelmäßige Begegnung mit Jesus in den Sakramenten der Beichte und Eucharistie. Nur dann wird der Mensch immer den Willen Gottes akzeptieren und erfüllen und den Weg zum Himmel gehen.
(Quelle: "Liebt einander!", Nr. 3,  2016, S. 38f., Kloster St. Gabriel, 99894 Leinatal/Altenbergen)   -   LINK:   liebt-einander.org



Bete täglich den Barmherzigkeitsrosenkranz!
Bete täglich auch den üblichen Rosenkranz!


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