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Der
auferstandene Erlöser blieb 40 Tage auf der Erde und erschien in dieser
Zeit sehr oft seinen Aposteln.
Wenn Christus nach seiner Auferstehung noch 40 Tage auf Erden blieb,
wollte er dadurch feststellen, dass er wirklich auferstanden ist. Er bot
wiederholt vielen Leuten in und außerhalb Jerusalems Gelegenheit,
ihn zu sehen. - Die wichtigsten Erscheinungen Christi sind folgende: Christus
erschien wohl zuerst seiner Mutter (hl. Ambr.) und unter den Aposteln zuerst
dem Petrus (Lk 24,34); am Ostersonntage früh der Maria Magdalena beim
Grabe in der Gestalt eines Gärtners (Mk 16,9; Joh 20,15) und hierauf
den frommen Frauen, die das Grab verlassen hatten (Mt 28, 9); am Ostersonntage
abends zwei Jüngern, die nach Emmaus gingen (Lk 24) und gleich darauf
den im Abendmahlshause versammelten Jüngern, vor deren Augen er Fisch
und Honigkuchen aß und denen er die Gewalt der Sündenvergebung
erteilte (Joh 29). Sonntags darauf erschien er ihnen wieder in demselben
Hause und stellte den Thomas wegen seines Unglaubens zur Rede (Joh 20).
Am See Genezareth erschien Christus sieben Jüngern und übertrug
dem Petrus die oberste Gewalt über die Apostel und über die Gläubigen;
auch sagte er ihm und dem Johannes die Todesart voraus (Joh 21). Besonders
feierlich war die Erscheinung auf einem Berge in Galiläa, wo Christus
den elf Aposteln und mehr als 500 Jüngern erschien und ihnen den Befehl
gab, alle Völker zu lehren und zu taufen (Mt 28,16ff.). In den 40
Tagen redete er mit seinen Jüngern oft vom Reiche Gottes (Apg 1,3).
Zum letzten Mal erschien er seinen Jüngern bei seiner Himmelfahrt.
- Christus erschien also nicht etwa in dunkler Nacht, sondern am hellen
Tage; nicht einmal, sondern oft; nicht an einem, sondern an vielen Orten;
im Garten Gethsemane, im Saale zu Jerusalem, am See Genezareth, auf einem
Berge in Galiläa, auf dem Ölberge. Die Erscheinungen Christi
dauerten nicht etwa einige Augenblicke, sondern längere Zeit; denn
Christus redete lange mit den Aposteln. - Die Apostel überzeugten
sich auch ordentlich von der Auferstehung Christi. Sie schenkten den Frauen
keinen Glauben, die vom Grabe kamen und von der Erscheinung und den Worten
der Engel erzählten (Lk 24,11). Sie glaubten an eine Sinnestäuschung,
als ihnen Christus erschien; deshalb zeigte ihnen der Herr seine Wunden,
ließ sich von ihnen berühren und aß vor ihnen (Lk 24,38
ff.). Thomas aber wollte noch nicht einmal zehn Aposteln glauben (Joh 20,25).
Der Unglaube des Thomas hilft uns mehr zum Glauben als der Glaube der übrigen
Apostel (hl. Gr. G.). Von keiner Wahrheit waren daher die hl. Apostel mehr
überzeugt als von der Auferstehung Christi; sie haben daher überall
in erster Reihe die Tatsache von der Auferstehung verkündet, also
am Pfingstfeste, vor dem Hohen Rate, im Tempel, nach der Heilung des Lahmgeborenen
usw.
Am 40. Tage nach seiner Auferstehung stieg Christus vom Ölberge
aus in den Himmel auf und sitzt nun zur rechten Hand Gottes des Vaters.
Christus fuhr um die Mittagszeit in den Himmel auf; bevor er auffuhr,
hob er seine Hände auf, segnete die Apostel, gab ihnen den Befehl,
allen Völkern das Evangelium zu verkündigen und verhieß
ihnen seinen Beistand bis ans Ende der Welt (Mt 28,18; Lk 25,50). Zwei
Engel erschienen nach der Himmelfahrt und trösteten die Apostel (Apg
l,9ff.). Die Spur seiner Füße, die Christus auf dem Ölberge
zurückgelassen haben soll, wird seither den Pilgern gezeigt (hl. Hier.).
Doch ist heute nur noch die Spur des linken Fußes zu sehen, die des
rechten Fußes wurde vor ungefähr 200 Jahren von den Türken
weggeschlagen. Aus dieser Fußspur sieht man, dass das Angesicht Christi
bei der Himmelfahrt ebenso wie bei der Kreuzigung gegen
Europa gewendet war. Christus fuhr dort in den Himmel auf, wo er sein Leiden
begonnen hatte, um uns anzudeuten, dass der Weg der Leiden auch der Weg
zum Himmel ist. Christus fuhr nicht als Gott, sondern als Mensch in den
Himmel auf; denn als Gott hat er ihn nie verlassen. Christus ist durch
eigene Kraft in den Himmel aufgefahren und bedurfte keiner fremden Hilfe;
er fuhr nicht auf einem Wagen, wie Elias (4. Kön 2,11), noch durch
Unterstützung der Engel, wie der Prophet Habakuk (Dan 14,16), sondern
durch eigene Kraft seiner göttlichen Natur überbrachte er seinen
verherrlichten Leib in den Himmel (hl. Cyp.). Bei seiner Himmelfahrt nahm
Christus die aus der Vorhölle befreiten Seelen mit sich in den Himmel
auf (Eph 4,8). Von dieser Zeit an ist Christus, obgleich er später
noch vielen Heiligen erschienen ist, nicht mehr körperlich herabgestiegen,
außer bei der heiligen Messe; das ist die einstimmige Meinung aller
hl. Väter (Scar.). - Am 40. Tage nach Ostern ist das Fest Christi
Himmelfahrt. Vor diesem Feste sind die drei Bitttage mit ihren Prozessionen.
Christus fuhr deshalb in den Himmel auf, um als Mensch in seine
Herrlichkeit einzugehen (Eph 4,10), um den Heiligen Geist zu senden (Joh
16,7), um den Vater für uns zu bitten (Joh 14,16) und um uns den Himmel
zugänglich zu machen (Joh 14,2).
Christus ist der Mittler zwischen Gott und den Menschen (1. Tim
2,5) und unser Fürsprecher beim Vater (1. Joh 2,1). Getraust du dich
nicht, dich an Gott Vater zu wenden, so wende dich an Jesum Christum, der
uns als Mittler gegeben ist. Was wird ein solcher Sohn von einem solchen
Vater nicht erlangen (hl. Bern.). Christus vergleicht sich oft mit dem
Lichte. Er ist eben die wahre Sonne der Geister. Gleichwie die Sonne, wenn
sie sich höher und höher erhebt, nichts von ihrer wärmenden
Kraft verliert, ja im Gegenteil gerade wenn sie am höchsten ist, zu
Mittag, am wirksamsten ist, ebenso wurde die Wirksamkeit Christi auf Erden
durch seine Himmelfahrt nicht vermindert, sondern im Gegenteil nur noch
größer (Wen.).
Christus sitzet zur rechten Hand Gottes, d. h. er besitzt im Himmel
als Mensch die höchste Herrlichkeit und hat als Mensch die höchste
Gewalt über alle Geschöpfe.
Wen man besonders ehren will, den lässt man zu seiner rechten
Hand Platz nehmen (3. Kön 2,19). Daher bedeuten die Worte: „Christus
sitzet zur rechten Hand Gottes" so viel als: Christus hat den höchsten
Ehrenrang bei Gott. Christus ist also erhöht über alle Engel
(Eph 1,21). Die Rechte des Vaters ist nichts anderes als die ewige Seligkeit;
die Linke aber ist das ewige Elend, das den Gottlosen zuteil wird (hl.
Aug.). Gott Vater besitzt nichts Körperliches; daher bezeichnen wir
mit dem Ausdrucke „der väterlichen Hand" die Glorie seiner Gottheit,
wovon der Sohn mit seinem Leibe
Besitz nahm (hl. Joh. von Dam.). Das Wort „Sitzen" bedeutet, dass
Christus eine königliche und richterliche Gewalt hat. Denn Könige
sitzen auf Thronen, wenn sie Befehle erlassen und die Huldigungen ihrer
Untertanen empfangen. Richter (auch der Beichtvater und Christus beim Weltgerichte)
verkünden sitzend das Urteil. Christus sagte selbst vor seiner Himmelfahrt:
„Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden"
(Mt 28,18). Deshalb sind ihm alle Geschöpfe göttliche
Anbetung schuldig (Phil 2,9-11).
Am zehnten Tage nach seiner Himmelfahrt sandte Christus den Heiligen
Geist auf die Apostel.
Der
Heilige Geist kam an einem Sonntage um 9 Uhr vormittags auf die Apostel
herab (Apg 2,25). Die Zeichen, unter denen der Hl. Geist herabkam, bedeuten
die Wirkung des Hl. Geistes: der Sturmwind die Stärkung des Willens,
das Feuer die Erleuchtung des Verstandes, die Zungen die Sprachengabe der
hl. Apostel und die Ausbreitung des Evangeliums unter alle Völker.
Das Pfingstfest ist der Stiftungstag der Kirche, weil an diesem Tage durch
die Taufe der Dreitausend die Kirche zu entstehen begann. Das Pfingstfest
ist das Gegenstück vom babylonischen Turmbau; denn bei diesem wurden
die Sprachen verwirrt, am Pfingstfeste geeinigt. - Das hl. Pfingstfest
wird am 50. Tage nach Ostern gefeiert (daher der Name „Pfingsten", der
entstanden ist aus dem Worte „Fünfzig"). Im Alten Testamente wurde
das Pfingstfest gefeiert am 50. Tage nach dem Auszuge aus Ägypten
zur Erinnerung an die Gesetzgebung auf Sinai. (Auf dem Berge Sinai und
am Pfingstfeste auf dem Berge Sion sind Feuerflammen und Getöse, und
in beiden Fällen wird Gottes Wille mitgeteilt, und zwar beide Male
am 50. Tage nach der Erlösung aus leiblicher bzw. geistiger Knechtschaft.)
Die Juden nannten das Pfingstfest auch „Wochenfest", weil von Ostern bis
Pfingsten eine Woche von Wochen (7 mal 7 Tage = 49 Tage) verläuft;
Pfingsten ist der 50. Tag. Der Pfingstsamstag war früher ein Tauftag,
weil am ersten Pfingstfeste 3000 Leute getauft wurden; daher ist noch bis
heute die Taufwasserweihe geblieben. Der Pfingstsamstag war stets ein strenger
Fasttag, weil wir uns gleich den Aposteln durch Fasten auf die Ankunft
des Hl. Geistes vorbereiten sollen. Der Sonntag nach dem Pfingstfeste ist
der Dreifaltigkeitssonntag. Dieser Sonntag fasst noch einmal die drei Hauptfeste
des Kirchenjahres, das Weihnachtsfest (wo Gott Vater uns seinen Sohn sandte),
das Osterfest (wo der Sohn Gottes auferstand) und das Pfingstfest (wo der
Hl. Geist herabkam) wie in einem Brennpunkte zusammen. Wenn die Kirche
hierzu keinen besonderen Feiertag einsetzt, so will sie damit sagen, sie
sei nicht imstande, das unaussprechliche Geheimnis der hl. Dreifaltigkeit
auf eine vollkommen würdige Weise zu feiern. - Am Donnerstag nach
dem Dreifaltigkeitssonntage ist das Fronleichnamsfest mit seiner außergewöhnlich
feierlichen Prozession. Der Name des Festes kommt vom altdeutschen vron,
d. h. dem Herrn gehörig (beachte das Wort „Frondienst") und licham,
d. h. Leib; bedeutet also das Fest des Leibes des Herrn (entsprechend dem
lateinischen Festum Corpus Christi). Dieses Fest setzte zuerst ein Bischof
in Belgien ein um 1250, bewogen durch Erscheinungen, die eine Klosterfrau
hatte. Einige Jahre später (1264) führte es der Papst in der
ganzen Kirche ein. Das Fest folgt nach dem Pfingstfeste deswegen, weil
die hl. Apostel nach Pfingsten den Leib des Herrn auszuspenden anfingen
und weil dadurch gesagt werden soll: „Tröstet euch ob des Hinganges
Christi am Himmelfahrtsfeste; denn Christus ist noch immer bei uns im Altarsakramente!"
Die Kirche will auch sagen: Sehet, wie die letzten Worte des auffahrenden
Heilandes: „Ich bleibe bei euch alle Tage ..."
in Erfüllung gegangen sind.
Am Ende der Welt wird Christus wiederkommen, um alle Menschen zu
richten.
Zwischen der ersten und zweiten Ankunft Christi ist ein gewaltiger
Unterschied. Bei seiner ersten Ankunft kommt Christus als wimmerndes Kindlein
in Armut, bei seiner zweiten als Herr und Gebieter in Majestät. Der
Zweck seiner ersten Ankunft ist, uns zu erlösen; der Zweck der zweiten,
uns zu richten.
Die
Person des Erlösers
Jesus Christus
ist der Sohn Gottes
Jesus
Christus wird gewöhnlich der eingeborene Sohn Gottes genannt. Auch
Christus selbst nennt sich so (Joh 3,10). Eingeborener Sohn Gottes heißt
er deshalb, weil er die zweite göttliche Person und diese nur eine
ist; ferner weil er sich von allen Engeln und Menschen, die ebenfalls Kinder
Gottes genannt werden, unterscheidet. Denn diesen hat Gott nicht seine
Wesenheit mitgeteilt (Phil 2,6) und hat sie nur aus Gnade an Kindes statt
angenommen (Gal 4,5). Christus als der einzige Sohn Gottes wollte nicht
allein bleiben; er wünschte Miterben zu haben, weil er wusste, dass
sein Erbe auch nicht kleiner wird, wenn auch viele daran teilnehmen (hl.
Amb.).
Jesus Christus hat vor dem Hohenpriester geschworen, dass er der
Sohn Gottes ist (Mt 26, 64); auch im Gespräche mit dem geheilten Blindgeborenen
nannte er sich den Sohn Gottes (Joh 9,37).
Gott Vater nannte Jesum Christum bei der Taufe im Jordan und bei
der Verklärung auf Tabor seinen Sohn (Mt 3,17; 17,5).
Schon der Erzengel Gabriel nannte Jesum Christum „den Sohn des Allerhöchsten",
als er Maria dessen Geburt verkündete (Lk 1,32).
Auch der hl. Petrus nannte Jesum Christum feierlich „den Sohn des
lebendigen Gottes" und wurde hierfür von Christus ausgezeichnet (Mt
16,16).
Selbst die Teufel schrien aus den Besessenen heraus und riefen Christus
zu: „Jesus, du Sohn Gottes! Was haben wir mit dir!
Bist du hierher gekommen, uns vor der Zeit zu quälen?" (Mt 8,29).
Jesus Christus ist
Gott selbst.
Schon die Propheten hatten verkündet: „Gott
selbst kommt und wird euch erlösen" (Jes 35,4). Jesaia sagt,
dass das Kind, welches zur Erlösung der Menschen geboren werden soll,
Gott selbst sein wird (Jes 9,6). Der Irrlehrer Arius, Priester zu Alexandria,
leugnete die Gottheit Christi (318); seine Irrlehre wurde auf dem Konzil
zu Nizäa im Jahre 325 verdammt, und dabei wurde ausdrücklich
erklärt, dass Jesus Christus gleicher Wesenheit mit dem Vater und
daher Gott ist. Arius starb plötzlich bei einem Triumphzuge, und sein
Leib zerbarst wie der des Judas (336). Der Arianismus
erlangte eine große Verbreitung, verschwand aber vollständig
nach dem Jahre 589, wo Rekared, König der Westgoten, zu Toledo zur
Katholischen Kirche zurückkehrte. - Es kommt viel darauf an, dass
wir eine feste Überzeugung von der Gottheit Christi haben; denn auf
dieser Überzeugung beruht unser ganzer Glaube. Halten wir nämlich
Christum nur für einen der weisesten Menschen, dann ist die christliche
Religion Menschenwerk. Ist aber Christus Gott, dann ist seine Religion
Gotteswerk und seine Lehren dürfen nicht angezweifelt werden.
Als daher einst der reiche Jüngling Christum anredete: „Guter Meister!",
antwortete ihm Christus sofort: „Warum nennst du mich gut? Niemand ist
gut, als Gott allein" (Lk 18,19). Dadurch gab er ihm zu verstehen, er müsse
ihn vor allem als Gott anerkennen, sonst nütze alles nichts.
1.) Dass Jesus Christus
Gott ist, ersehen wir aus seinen eigenen Reden, besonders aus den unter
Eid vor dem Hohenpriester gesprochenen Worten.
Christus spricht so, wie sich außer Gott niemand zu sprechen
erlauben darf. Zum Beispiel „Wer Vater oder Mutter,
Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert" (Mt 10,37).
Ein Mensch kann keineswegs verlangen, dass ihn ein Fremder noch mehr als
die eigenen Angehörigen liebe. So etwas kann nur Gott verlangen. Ferner
nur Gott kann sprechen wie Christus bei seiner Himmelfahrt: „Mir
ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden" (Mt 28,18); und
am Feste der Tempelweihe: „Ich und der Vater sind
eins" (Joh 10,30). Die letzten Worte hielten die Juden für
eine Gotteslästerung und wollten deshalb Christum steinigen (Joh 10,33).
Christus schreibt sich insbesondere solche Eigenschaften und Werke zu,
die nur Gott zukommen. Er schreibt sich die Ewigkeit zu, indem er sagt:
„Vater, verherrliche mich mit jener Herrlichkeit,
die ich bei dir hatte, ehe die Welt war" (Joh 17,5); oder: „Ehedenn
Abraham ward, bin ich" (Joh 8,58). Er schreibt sich die Macht zu,
Sünden zu vergeben. Er verzieh die Sünden der Magdalena (Lk 7,48)
und dem Gichtbrüchigen (Mt 9,2). Er nennt sich den Erwecker der Toten
(Joh 5,28), den Weltrichter (Mt 25,31), den Urheber allen Lebens (Joh 11,25).
Er sagt zum Beispiel: „Wenn jemand meine Worte hält,
so wird er in Ewigkeit den Tod nicht sehen" (Joh 8,51). Die Aussprüche
über seine Gottheit hat der hl. Johannes in seinem Evangelium gesammelt.
Vor dem Hohenpriester beteuerte Christus unter Eid, dass er „Christus,
der Sohn Gottes" ist. Damit über die Bedeutung des Wortes „Sohn Gottes"
kein Zweifel obwalte, so sagte Christus hinzu, dass er dereinst in der
Macht Gottes zum Gerichte kommen werde (Mt 26,64). Diese Worte Christi
wurden vom Hohen Rate als die größte Beleidigung Gottes aufgefasst,
und aufgrund dieser Worte allein wurde Christus zum Tode verurteilt. -
Die Wahrheit seiner Worte hat Christus durch viele Taten bekräftigt;
daher sprach er: „Wenn ihr mir (= meinen Worten)
nicht glauben wollet, so glaubet den Werken" (Joh 10,38).
2.) Zur Bekräftigung
der Worte Christi dienen: a) seine Wunder, b) seine Weissagungen, c) seine
erhabene Lehre, d) sein erhabener Charakter, e) die wunderbare Ausbreitung
seiner Lehre, f) die großartigen Wirkungen seiner Lehre.
Die große Menge der verschiedenartigsten Wunder, die Christus
alle in seinem eigenen Namen wirkte, beweist die Allmacht Christi.
Die Wunder Christi mussten im Altertum sehr bekannt gewesen sein,
weil kein Feind des Christentums sie abzuleugnen versuchte. Alle Heiden,
die in den ersten christlichen Jahrhunderten die Lehre Christi bekämpften,
geben die Wunder Christi zu (so Luzianus, Celsus, Porphyrius, Hierokles,
Julian Apostata), selbst der Talmud der Juden leugnet sie nicht; alle diese
schreiben sie nur Zauberkünsten zu. - Durch die vielen Wunder zeigte
Christus, dass er Macht habe über die gesamte Natur; kein Gottgesandter
war ihm hierin gleich. Die Wunder Christi lassen sich in fünf Klassen
einteilen:
1) Wunder an der leblosen Natur (die Verwandlung des Wassers in
Wein, die Brotvermehrung, die Stillung des Seesturmes, das Gehen auf dem
Wasser usw.),
2) die Krankenheilungen: die Heilung von Blinden, Stummen, Aussätzigen,
Lahmen usw. (Mt 11,5),
3) die Totenerweckungen: die Erweckung der Tochter des Jai'rus im
Hause, des Jünglings zu Naim vor den Toren der Stadt und des im Grabe
liegenden Lazarus,
4) die Austreibung der Teufel aus den Besessenen, deren es viele
zur Zeit Christi gab (Mt 8,28), 5) die Wunder an seinem eigenen Leibe,
wie die Auferstehung und die Himmelfahrt. - Alle Gottgesandten wirken Wunder
im Namen Gottes (so zum Beispiel heilte Petrus den Lahmen am Tempeltore
im Namen Jesu), Christus aber wirkte sie in seinem eigenen Namen. Er sprach
nicht: „Im Namen Gottes stehe auf, sondern:
„Jüngling, ich sage dir, stehe auf (Lk 7,14),
„Ich will, sei rein" (Mt 8,3), „Schweige, verstumme" (Mk 4,39).
Wenn Christus manchmal zuerst zum Vater betete, so tat er es deshalb, um
den Verdacht zu zerstören, er wirkte in der Kraft des obersten Teufels
(Bened. XIV). - Die Wunder Christi sind zumeist Werke der Liebe und Barmherzigkeit
gegen die Menschen und sind nicht unmittelbar zur Verherrlichung des Wundertäters
gewirkt. Zur Stillung seines Hungers in der Wüste hat Christus nicht
Steine in Brot verwandelt, zur Befreiung von seinen Schmerzen ist er nicht
vom Kreuze herabgestiegen. Bei den Scheinwundern falscher Propheten stand
jedoch die Person des Propheten im Vordergrund. - Die Wunder Christi haben
auch stets ihre besondere Bedeutung. Auch daraus kann man auf die Gottheit
Christi schließen. Die angeblichen Wunder, welche die Stifter anderer
Religionen gewirkt haben sollen, sind geradezu lächerlich. So soll
Buddha auf einem Sonnenstrahle geritten sein, vor Mohammed soll der Mond
herabgestiegen und ihm durch die Ärmel gefahren sein, Apollonius von
Tyana habe Gewitter in Fässern herumgeführt, Bäume tanzend
gemacht u. dgl. Welch erhabene Majestät zeigt
sich dagegen doch in Christus!
Die Weissagungen Christi von seinen eigenen Schicksalen, vom Verrate
des Judas, von der Verleugnung des Petrus, vom Lebensende des Johannes
und Petrus, von der Zerstörung Jerusalems, von den Schicksalen des
jüdischen Volkes und der Kirche beweisen die Allwissenheit Christi.
Christus sagte voraus, dass er in Jerusalem umkommen wird (Lk 13,32),
dass er gegeißelt und gekreuzigt werden, aber am dritten Tage wieder
auferstehen wird (Mt 20,17). Christus sagte beim letzten Abendmahle den
Verrat des Judas voraus (Joh 13,16) und zugleich, dass ihn Petrus in der
Nacht dreimal verleugnen wird, bevor der Hahn zweimal kräht (Mt 26,34).
Der auferstandene Erlöser sagte am See Tiberias dem Petrus den Kreuzestod
voraus, dem Johannes versprach er einen natürlichen Tod (Joh 21,18).
Nach seinem feierlichen Einzuge in Jerusalem (Lk 19,41) und in seiner Rede
vom Jüngsten Gerichte am Ölberge (Mt 24) sagte er, dass im Laufe
eines Menschenalters Jerusalem von den Feinden eingeschlossen, mit einem
Walle umgeben und gänzlich zerstört werden wird; dass hiebei
ein Elend sein wird, wie es auf Erden noch nie gewesen ist und nie mehr
sein wird. Christus wusste auch, dass die Juden unter alle Völker
werden zerstreut werden (Lk 21,24); dass sich seine Kirche schnell unter
alle Völker der Erde ausbreiten werde (Joh 10,16; Mt 13,31) trotz
der heftigsten Verfolgungen seiner Apostel (Joh 16, 2). Als die Kopfsteuer
zu zahlen war, sandte Christus den Petrus zum Meere, damit er dort die
Angel auswerfe, und sagte voraus, er werde in der Wunde des ersten Fisches,
den er herausziehe, ein Geldstück (4 Drachmen) finden (Mt 17,26).
Die Lehre Christi
übertrifft die Lehre der weisesten Männer, die je gelebt haben,
und ist von den Lehren aller anderen Religionen himmelweit verschieden.
Die Lehre Christi entspricht allen Bedürfnissen des menschlichen
Herzens und passt für alle Stände, Alter, Geschlechter und Völker.
Daher haben Millionen von Menschen in dieser Lehre ihr höchstes Glück,
Trost im Leben und Sterben gefunden; selbst große Philosophen, wie
ein hl. Justin, ein hl. Augustin u. a. fanden erst in ihr den ersehnten
Seelenfrieden. - Die Lehre Christi ist imstande, den wahren Seelenfrieden
zu geben; dies meistens deswegen, weil sie über die höchsten
Ziele des Menschen und der Schöpfung volle Klarheit verschafft. -
Die Lehre Christi empfiehlt die erhabenen Tugenden,
wie Nächstenliebe, Demut, Sanftmut, Geduld, Feindesliebe, Armut, die
bisher unbekannt waren, und die kein Mensch außer Christus gefunden
hätte. „Die Vernunft würde die allgemeinen sittlichen
Gesetze auch jetzt nicht erkennen, wenn sie nicht das Christentum gelehrt
hätte" (Kant). - Die Lehre Christi ist trotz ihrer Erhabenheit ganz
einfach und leicht fasslich und wurde mit einer Sicherheit verkündet,
dass das Volk, das Christus zuhörte, oft über die Kraft seiner
Rede staunte (Mt 7,28). „Über Jesum in religiöser Beziehung hinauszugelangen,
ist für alle Zeiten unmöglich" (Strauß). Die christliche
Religion enthält nicht das Mindeste, was der gesunden Vernunft widersprechen
oder den Menschen unedel machen könnte; das lässt sich von den
anderen Religionen nicht immer sagen. Man bedenke zum Beispiel, dass Mohammed
den Fanatismus lehrte und die Ausbreitung seiner Religion durch Feuer und
Schwert anbefahl. Auch der Talmud, nach dem sich die heutigen Juden richten,
ist in sittlicher Beziehung wenig musterhaft.
Der erhabene Charakter Christi zeigt sich besonders darin, dass
Christus frei war von der kleinsten Sünde und wegen seiner Tugenden
für alle Zeiten ein Muster für jeden Menschen ist.
Selbst ein Feind des Christentums, Rousseau, gestand: „Wenn Christus
auch nicht der weiseste unter den Menschen gewesen wäre, so wäre
er doch
der liebenswürdigste gewesen." Bei Christus finden wir nicht die geringste
Schwäche. „Bei Christus ist die Güte ohne Schwäche, der
Ernst ohne Härte, der Eifer ohne Unduldsamkeit, die Nachsicht ohne
Blindheit, die Festigkeit ohne Starrsinn, die Demut ohne Niedrigkeit, die
Ergebung ohne Kleinmut (Busl). - Der Verräter Judas gestand, dass
er „unschuldiges Blut" verraten habe (Mt 37,4); Pilatus fand keine Schuld
an Christus (Joh 18,38). Christus selbst fragte die Juden: „Wer von euch
kann mich einer Sünde beschuldigen?", worauf die Juden nichts sagen
konnten (Joh 8,46). Christus ist sogar frei von jenen Mängeln und
Einseitigkeiten, die Zeit und Nationalität allen Menschen aufzudrücken
pflegen. Das zeigt sein Verhalten gegen die Samaritaner und gegen die Römer,
insbesondere das schöne Gleichnis vom barmherzigen Samaritan (Joh
8,46). - An Christus glänzen folgende heroische Tugenden: Die größte
Nächstenliebe; denn sein ganzes Leben war ein beständiges Helfen,
„er ging umher wohltuend" (Apg 10,38), ja
er gab sogar sein Leben für andere hin. Es glänzt am ihm die
Demut, da er mit den Verachtetsten im Volke umging; die Sanftmut, da er
nicht nur den Hohn seiner Feinde, sondern sogar die Treulosigkeit seines
Jüngers ertrug; die unübertroffene Geduld bei den härtesten
Qualen; die große Milde gegen Fehlende; die Feindesliebe, die er
so schön am Kreuze zeigte; der Starkmut, mit dem er überall auftrat,
und insbesondere der bewunderungswürdige Gebetseifer, der ihn antrieb,
ganze Nächte im Gebete zu durchwachen. Wo finden wir eine ähnliche
Erscheinung wie Christus? Die heidnischen Philosophen, die von ihren Zeitgenossen
angestaunt wurden, verhalten sich Christus gegenüber wie das matte
Licht einer Lampe zum Sonnenlichte. Der Charakter Jesu ist und bleibt ein
Wunder der Weltgeschichte. - Vor Christus hatten daher seine größten
Feinde wider Willen Ehrfurcht. Diese zeigte sich zum Beispiel bei der Austreibung
der Käufer und Verkäufer aus dem Tempel; denn niemand wagte es,
sich Christus zu widersetzen (Mt 21,12). Als ihn die Pharisäer im
Tempel nach dem Bekenntnisse seiner Gottheit steinigen wollten, ging er
mitten durch sie und sie wichen vor ihm zurück (Joh 10). Die Soldaten
redete Christus auf dem Ölberge nur an, und sie fielen vor Schreck
zu Boden (Joh 18,6); selbst Pilatus fürchtete sich vor ihm (Joh 19,8).
Die Ausbreitung
der Lehre Christi ist deswegen wunderbar, weil sich die Lehre Christi trotz
der größten Hindernisse und der einfachen Mittel dennoch sehr
schnell über die ganze Erde verbreitete.
Die Hindernisse bei den Heiden waren folgende: Die Gesetze des Römischen
Reiches bedrohten einen jeden, der die heidnische Religion verließ,
mit der Todesstrafe oder mit Verbannung. Die Heiden verleumdeten die Christen
aufs Gröbste; sie sagten, die Christen wären Atheisten, sie genössen
in ihren Versammlungen Menschenfleisch und Menschenblut und begingen da
viele Verbrechen; sie schoben die Schuld aller Unglücksfälle,
wie der Pest, der Kriege, der Überschwemmungen auf die Christen, die
den Zorn der heidnischen Götter erregt hätten. Daher wurden die
Christen von den heidnischen Kaisern 300 Jahre lang auf die grausamste
Weise verfolgt. Man zählt bis zum Duldungsedikte Konstantins d. Gr.
zehn große Christenverfolgungen. - Andere Hindernisse sagen in der
christlichen Lehre: Die Lehre von einem Hingerichteten war den Heiden schon
an sich eine Torheit; diese Lehre wurde noch dazu von Juden verkündet,
die bei den Römern verachtet waren. Die christliche Religion verlangt
namentlich Selbstbeherrschung und Freigebigkeit, enthält also solche
Lehren, die von sinnlichen und genusssüchtigen Menschen, wie die Heiden
waren, ungemein gehasst werden, ja selbst Gutgesinnten schwerfallen. -
Die Juden waren aber für die christliche Religion schon gar nicht
zu gewinnen; denn diese erwarteten ein irdisches und glänzendes Messiasreich.
- Die Mittel, wodurch die Lehre Christi ausgebreitet wurde, waren einfache,
und ungelehrte Fischer und Zöllner und nur zwölf an der Zahl,
die noch dazu nur mit ganz schlichten Worten und ohne jede Schmeichelei
sowie ohne jede Unterstützung der Mächtigen dieser Erde die Lehre
Christi verkündeten. Allerdings wirkten die hl. Apostel Wunder; die
Verbreitung der christlichen Religion ohne Wunder wäre aber das größte
Wunder (hl. Aug.). - Auffallend schnell verbreitete sich das Christentum.
Am Pfmgstsonntage ließen sich 3.000 taufen, nach dem Wunder am Tempeltore
wieder 5.000, um das Jahr 100 war das Christentum schon im ganzen Römischen
Reiche verbreitet. Plinius, Statthalter von Bithynien, berichtete zum Beispiel
um das Jahr 100 an den Kaiser Trajan, dass in allen Städten und Dörfern
die heidnischen Tempel leer stünden, weil überall Christen wären.
Um das Jahr 150 schreibt schon der hl. Justinus zu Rom: „Es
gibt keinen Volksstamm mehr, bei dem nicht im Namen des Gekreuzigten zum
himmlischen Vater gebetet würde." So war es auch
in den folgenden Jahrhunderten; das Christentum breitete sich trotz aller
Verfolgungen immer weiter aus.
Die großartigen Wirkungen der Lehre Christi zeigen sich besonders
darin, dass durch die Lehre Christi der Götzendienst mit seinen abscheulichen
Missbräuchen verschwand und das bürgerliche Leben umgestaltet
und veredelt wurde.
Die Menschenopfer hörten auf, ebenso die grausamen Schauspiele
und Gladiatorenkämpfe. - Es entstanden viele Wohltätigkeitsanstalten
zur Pflege der Kranken, der Fremden usw.; sie verdanken ihre Entstehung
dem Gebote Christi, Werke der Barmherzigkeit auszuüben. - Die Vielweiberei
hörte auf; die Frau erlangte wieder ihre Würde, und so entstand
ein geordnetes Familienleben; es war die Folge der Lehre Christi von der
Unauflöslichkeit der Ehe. - Die Sklaverei wurde allmählich aufgehoben;
denn nach der Lehre Christi vertritt jeder Mensch die Stelle Christi. Die
Regenten und Obrigkeiten wurden mehr geachtet, weil sie nach der Lehre
Christi Gottes Stelle vertreten; auch behandelten diese ihre Untertanen
menschenfreundlicher. Die unmenschlichen Gesetze gegen die Verbrecher wurden
gemildert, und die Kriege wurden seltener. - Die Gewerbe, Künste und
Wissenschaften wurden mehr gepflegt und die Arbeit kam zu neuen Ehren.
- Endlich zeichneten sich durch alle Jahrhunderte alle wahren Christen
durch Ausübung der erhabensten Tugenden und der Werke der Barmherzigkeit
aus. Schon Kaiser Julian der Abtrünnige ermahnt die Heiden, die Christen
in der Freigebigkeit und Reinheit des Lebens nachzuahmen. Eine
Lehre, die so viel Gutes stiftet, muss von Gott sein. - Manche
haben eingewendet, dass die Lehre Christi Religionskriege und Spaltungen
unter den Menschen (die Sekten) hervorgerufen habe. Diese Behauptung ist
unwichtig. Nicht die Lehre Christi, sondern die Leidenschaft der Menschen
und zwar solcher Menschen, die die Lehre Christi nicht befolgten, war schuld
daran. Es ist kein Ding so heilig, dass es nicht missbraucht werden könnte.
Man muss aber immer den Missbrauch einer Sache, also die Bosheit oder die
Torheit der Menschen, von der Sache selbst zu unterscheiden wissen.
3) Von der Gottheit
Christi waren die hl. Apostel fest überzeugt.
Das
zeigt das unerschrockene Glaubensbekenntnis des Petrus, der bei Cäsarea
Philippi dem fragenden Heilande antwortete: „Du bist
Christus, der Sohn des lebendigen Gottes" (Mt 16,16). Thomas rief
dem auferstandenen Erlöser zu: „Mein Herr und
mein Gott" (Joh 20,28). Der hl. Augustin sagt von Thomas: „Er sah
die Menschheit, die Gottheit (Jesu) bekannte er." Der hl. Paulus sagt:
„In Christus wohnt die ganze Fülle der Gottheit
leibhaftig" (Kol 2,9), und: „Durch ihn ist
alles erschaffen, ... und er ist vor allem und alles besteht in ihm" (Kol
1,16). Ich glaube fest, Herr Jesu Christ, dass wahrhaft Gottes Sohn
du bist.
4) Weil Christus
Gott ist, ist die christliche Religion die göttliche und kann deswegen
nicht vernichtet werden.
Daher riet Gamaliel im hohen Rate von der Verfolgung der Apostel
ab, indem er sprach: „Wenn dieses Wort von Menschen
ist, so wird es zerfallen, wenn es aber von Gott ist, so könnt ihr
es nicht zerstören" (Apg 5,38). Man beachte ferner, dass sich
bis heute noch kein einziger Religionsstifter für Gott selbst ausgegeben
hat, weder Buddha bei den Indern, noch Zoroaster bei den Persern, noch
Konfuzius bei den Chinesen, noch Mohammed bei den Türken! Und wenn
sich sonst jemand für Gott ausgegeben hat, so hat er nach kurzer Zeit
mit Schande und Spott geendet. Bei Jesus Christus ist es ganz anders; sein
Werk, die Katholische Kirche, steht heute noch fest trotz aller Verfolgungen.
Die Pforten der Hölle können sie nicht überwältigen.
(Quelle: "Dienst am Glauben",
Heft 2 - April 2018, S. 40-49, A-6094 Axams)