Katholische Mystik    -    In der Mystik wird Gott erfahrbar!

Theologie: katholische Mystik  -  das Herzstück des Katholischen Glaubens
Grundwissen eines jeden Studierenden, eines jeden Studenten!

Die stigmatisierte Theresia Neumann von Konnersreuth sagte einmal zu Prälat J.H. Schütz in einer Art Ekstase am 10. Dez. 1931:
"Der liebe Heiland wünscht von Ihnen, daß Sie den Theologen, die noch studieren, begreiflich machen mögen, daß sie wohl in allen theologischen Fächern fleißig studieren sollen, daß aber das Wichtigste für den zukünftigen Priester die Mystik ist. Die Mystik ist das betrachtende Gebet in Gottes Gegenwart, führt von selbst zur Demut, ohne die der Priester nichts Ersprießliches wirken kann, und sie führt zur innigsten Liebe des Herzens Jesu!" - Das ist die Katholische Mystik: das Herzstück des Katholischen Glaubens!!!

Aus einem Vortrag:
Was ist Mystik? - Wir wissen alle, daß wir unsere Sinne benutzen und die Umwelt wahrnehmen und beobachten können: wir haben Augen, Ohren, Geruchssinn, Tastsinn, Temperatursinn, Geschmackssinn, usw. Wir haben auch einen Verstand, den wir übrigens fleißig gebrauchen sollten, denn dazu ist er ja da!
Wir Menschen haben aber auch Emotionen, wir sprechen auch von Affekten. Aber selbst die Ärzteschaft weiß heute, daß vieles in unserem Leben "von innen" her gesteuert wird, nur tun wir uns schwer, diesen inneren Bereich genau zu definieren. Wir kennen die Psyche, wir studieren ja Psychologie, Biologie, Astronomie, Physik, Mathematik, Sprachen ... Alles ist eigentlich nach außen gerichtet. Wenn wir uns "ein Bild" von all dem Gesagten machen, so sieht das folgendermaßen aus:

            ^                        \                  Sinne                 /
            ¦                           ----------------------------------   z.B. Atomphysik
                                        \             Verstand           /          Biologie
           M                              -----------------------------          Chemie
                                           \  Emotionen, Affekte /
            y                                 -----------------------
                                              \ xxxxx Tod xxxxx /
            s                                  \     der tiefe      /
                                                 \   innere       /
            t                                      \ Bereich   /
                                                     \           /
            i                                          \       /
                   Überall gegenwärtig! Im     .  Brennpunkt: Der Hl. Geist!
            k                                          /     \
                                                     /           \
            ¦                                     /    GOTT    \
                                               /     unendlich     \
         v                               /         Glaube           \
 

Während alle unsere "Fachgebiete", die wir auf der Uni studieren können, irgendwie in einem waagrechten Bereich angesiedelt sind, durchzieht die Mystik alle Bereiche von oben nach unten bzw. umgekehrt! D.h., daß man heute auf die Mystik nicht mehr verzichten kann, auch in der Wissenschaft nicht! Es gibt heute so viele "Spezialisten": wir kennen "Herzspezialisten", ISDN-"Spezialisten", Spezialisten für dieses und jenes. Gibt es aber noch Leute, die alles verstehen und überall mitreden können? Viele Leute haben heute den Überblick verloren. Wenn da ein Spezialist den Mund aufmacht und seine Theorien vorträgt, wird er von anderen gar nicht mehr verstanden. Alleine die vielen Fremdwörter sind bei den "restlichen" Menschen vollkommen ungebräuchlich. Verstehen Sie einen ISDN-Techniker, wenn er von seiner Arbeitswelt, von seiner täglichen Arbeit spricht?
Selbst unter den "Spezialisten" gibt es wieder "Spezialisten". So gibt es z.B. unter den Spezialisten für Blutgefäße wiederum "Spezialisten" für Venen, "Spezialisten" für Arterien usw.! Aber viele Probleme unserer Gesellschaft können von "Spezialisten" nicht gelöst werden, weil sie keinen Überblick über das Ganze haben. Das Unglück von Fukushima / Japan vom 11. März 2011 lehrt uns, daß selbst die technisch hochentwickeltste Nation plötzlich, d.h. von einer Minute zur anderen, vollständig hilflos dastehen kann: Ohne Gott gibt es keine Zukunft, wenn, dann nur eine traurige, trostlose, sinnlose Zukunft! In Japan gibt es nur 0,7 % Christen:Ohne Gott gibt es keine Zukunft!
Die Mystik verbindet nun alle Wissensbereiche. Man weiß heute, daß nur auf der Ebene des Geistes eine Therapie möglich ist. Darin liegt der Schlüssel zur Lösung der heutigen Probleme. Nur haben das die meisten noch nicht erkannt! Es reicht eben nicht aus, wenn wir versuchen, alles mit Vernunft und mit dem Verstand zu verstehen und zu begreifen. Da wären dann viele menschliche Bereiche vollkommen ausgeschlossen: die Liebe, das Glück, der Frieden, ... Wie wollen Sie diese Bereiche denn mathematisch oder anderweitig erfassen, wie wollen Sie denn diese Dinge "messen", abwägen, beurteilen, weitergeben usw? Das geht nicht mit den bisherigen wissenschaftlichen Methoden. Es gibt keine Waage, kein Meßgerät für Frieden, Glück, Freundschaft, Liebe, keine Schüssel oder Tasche zu deren Weitergabe usw. Zwischen Vernunft und Intelligenz gibt es einen Unterschied. Das engl. "understand" gibt sehr bildhaft an, worum es geht: wir müssen bis ins Innerste vordringen, der Sache "unter die Haut" gehen, auch nachsehen, was darunter verborgen liegt...
Im tiefen inneren menschlichen Bereich ist noch vieles unerforscht. Im Brennpunkt des menschlichen Seins liegt der Heilige Geist, der aber überall vorhanden ist! Sonderbar!  - Was kommt nach dem Tod? Das ist eine uralte Frage der Menschheit, eine Frage, vor der jeder Mensch einmal steht. Da kommt Gott, der unendlich ist: Gott ist die unendliche Liebe, die unendliche Weisheit, er ist Barmherzigkeit und Gerechtigkeit, die Wahrheit, das Leben ...
Wenn man nun denkt, das ist alles viel zu kompliziert, so ist es gerade die Mystik, die auf Einheit und auf Einfachheit zielt! Das Verständnis der Welt ist eine andere: Mystiker haben eine Sicht der Welt wie Gott sie hat! Da sind selbst Krankheit und Tod nicht sinnlos, sondern, wenn man diese "aufopfert", z.B. indem man sagt: "Jesus, Dir zuliebe leide ich gerne dieses und jenes...", so ist das Leiden, ist der Tod viel viel viel mehr wert als fünfzig Tonnen Gold! Im Innersten unseres Herzens wohnt Gott! Da ist Jesus drinnen! Wenn wir sündigen, verdrängen wir Jesus! Bei der Mystik steht man Gott gegenüber! Nach dem Tod falle ich Gott in Seine liebende Arme! So ist der Tod für den Mystiker nichts Schreckliches mehr, sondern nur ein Durchgang zu neuem, ja, zu ewigem Leben! Allerdings müssen wir darauf achten, daß wir auch immer Gott im Herzen haben: durch unsere Reue über unsere Sünden, durch eine gute Beichte holen wir Gott wieder in unsere Herzen zurück. Bei der Mystik vereinigt man sich also mit Gott. Man lebt also in der Einheit mit Gott. So will das auch unser Schöpfer: Gott Vater.Diese wertvolle Anschauung fehlt leider den östlichen Glaubenslehren und Religionen. Der Mystiker weiß, daß der Hl. Geist seinen Geist aufnimmt. Beides ist eines! "Nicht mehr ich lebe, sondern Jesus lebt in mir!" (vgl. Hl. Schrift). Jegliche Spannung zwischen dem eigenen ICH und Gott wird dabei aufgehoben. Es herrscht Einheit im Willen: das was Gott will, das ist auch MEIN WILLE! So soll der Mensch stets auf der Suche sein nach Gottes Willen. Diese Suche führt zu einem Erfolg, dann, wenn der Mensch betet, wenn er die Gebote Gottes erfüllt und beachtet, besonders auch, wenn er die Hl. Schrift täglich liest, wenn er regelmäßig beichtet und auch regelmäßig das hl. Meßopfer mitfeiert... - so sind wir schon mitten drin in der Mystik. Und wenn man "trotzdem" (trotz allem eigenem Bemühen) "keinen Erfolg" hat, was dann? Ja, hier gibt es auch ein Mittel: Nicht nur dann wendet man sich an die heilige Jungfrau Maria, die uns immer zu ihrem göttlichen Sohne Jesus führt! Gerade diese Jungfrau Maria hat in der Mystik ihren großen Platz: sie ist für alle Menschen da, nicht nur für die Katholiken: siehe Amsterdamer Botschaften - die übrigenskirchlich anerkanntsind (s.u.!): - :"Ich bin die FRAU ALLER VÖLKER!" Gerade diese Maria hilft uns in unserem Bemühen, Gott näherzukommen. Und nicht selten haben gerade die Mystiker Gotteserfahrungen machen dürfen, die anderen Menschen versagt wurde. Diese Mutter Jesu ist also für alle da. Jeder kann sich an sie wenden: mit Dank, mit Bitte, mit seinen Sorgen und Nöten. Ein Mystiker ist nicht nur ein tief gläubiger Mensch, sondern auch ein betender Mensch, der auch fleißig in der Hl. Schrift liest. Für einen Mystiker ist Gott der tiefste Punkt der Verinnerlichung.Das Christentum muß das Mystische wiederfinden!
Die Theologie des 3. Jahrtausends ist die Theologie der Katholischen Mystik, das Zeitalter des Hl. Geistes!
Maria, die "Braut des Heiligen Geistes", ist der kürzeste und direkteste Weg zu Jesus Christus!
Unter Mystik verstehen wir die Einheit von Natur und Übernatur, von Diesseits und Jenseits, die Einheit von Lehre und praktischem Leben, von Theologie und Frömmigkeit, die erreicht wird durch das betrachtende Gebet und vor allem in der heiligen Eucharistie!

Mystik ist die Entdeckung, daß Gott ganz nahe und innerlich ist: er wohnt in unserem Herzen. Diese Gottesnähe, ja Gotteserfahrungen erleben wir, indem wir immer wieder versuchen, eine große Sehnsucht nach Gott in uns hervorzurufen.Wir alle sind nach dem Ebenbild Gottes geschaffen! Wenn uns das vollkommen bewußt ist, fallen die Wege Gottes und unsere Wege zusammen.In der Mystik öffnet sich ein unendlicher Raum!Das ist wirklich so! Alle anderen Theorien bringen Einschränkungen, haben nur begrenzten Gültigkeitsbereich, sie beengen,... Doch die Mystik durchzieht alle menschlichen Bereiche: in der obigen Grafik von ganz oben bis nach ganz unten! Deshalb kommt die heutige Wissenschaft, die heutige Bildungspolitik, die heutige Lehre in all unseren Schulen, Instituten und Universitäten usw. nicht mehr an der Mystik vorbei, mag sie nicht veraltet gelten und umsonst sein.
Im Zentrum der Mystik liegen die beiden vereinten Herzen Jesu und Mariens  -  und unser Herz muß sich dazugesellen! In unserem Herzen drinnen, da "muß es stimmen"! Dann gibt es keinen Terror, keine Angst, kein Mobbing, ...
Die Mystik ist also eine innere Herzensangelegenheit, die mit Glauben und Vernunft (vgl. Enzyklika: "Fides et Ratio"!) zu tun hat, mit der Anerkennung Gottes, mit Hingabe, mit tiefer Verinnerlichung, mit Einfachheit, Unkompliziertheit, mit Vollkommenheit, mit Reinheit, Keuschheit, mit ANBETUNG! - Man sieht, es sind sogar etliche Superlative enthalten! Da erkennt man auch unser Bemühen, vollkommen zu sein / zu werden wie der Vater. - Obwohl wir mit unserem Verstand nicht alles begreifen können, so müssen wir doch auch unseren Verstand stets einschalten, wir müssen wachsam sein und ständig alles prüfen, denn manchmal wirkt auch der böse feind mit!
Wenn wir die Heiligen der vergangenen Jahrhunderte betrachten, so sind alle Mystiker gewesen! Gleichzeitig waren alle Heiligen aller Jahrhunderte große Verehrer der Muttergottes, denn Mystik hat viel mit Marienverehrung zu tun! Das sollte uns allen zu denken geben! Wir müssen alle heilig werden. Auf diesem Weg führt uns unsere Liebe Himmlische Mutter! Unser Ziel, das Ziel der Mystik ist Heiligkeit und der Weg der Jüngerschaft Jesu.
         *  *  *          (Nach einem Vortrag eines ägyptischen Paters in Eichstätt am 25.4.02 mit Ergänzungen des Verfassers)
Anmerkung:
Bischof Punt von Haarlem hat am 31. Mai 2002 die Erscheinungen von Amsterdam offiziell kirchlich anerkannt. Damit kann das Gebet - wie die "Frau" gefordert hat - "mit  der Kirche" gebetet werden, und wir sind sehr nahe an der Dogmenverkündigung.
Herr Obereder (oberhorst (at) utanet.at) hat ein Video über Amsterdam zusammengestellt (54 min), das man vom Miriam Verlag erhalten kann. Auf dem Video ist die Anerkennung schon eingearbeitet.



Zitat aus: Enzyklika Ad diem illum von 1904 Papst Pius X.:
“Maria hat den ganzen Schatz der Erlösungsverdienste von Jesus Christus mitverdient, und zwar durch das Mitleiden unter dem Kreuz.“
Die heilige Jungfrau Maria ist Miterlöserin!
Gebet für das fünfte marianische Dogma von Bischöfen der Welt:
Kardinal Luis Aponte Martinez, Em. Erzbischof von San Juan, San Juan, Puerto Rico, Erzbischof M. Chinnappa, Erzbischof von Madras, Madras, Indien
Mother Angelica, Gründerin des EWTN Fernsehens, Alabama, USA , Botschafter Howard Dee früherer Botschafter beim Heiligen Stuhl, Metro Manila, Philippinen
Sr. Briege Mac Kenna und Fr. Kevin Scallon, Fürsprecher für Priester, Dublin, Irland
Botschafterin Mercedes Tuason, Vatikan Botschafterin der Philippinen, Rom, Italien
Berater Karinäle: Luis Kard. Aponte Martinez, Telesphore Kard. Toppo, Ricardo Kard. Vidal, Varkey
Kard. Vithayathil, Dr. Mark Mirvalle

Gebet:
Herr Jesus Christus, gewähre daß die Welt durch die feierliche Verkündigung Deines päpstlichen Vikars auf Erden, erkenne, daß Deine Mutter wirklich unsere Mutter ist, die geistige Mutter aller Menschen. Möge Maria, die Miterlöserin, Mittlerin aller Gnaden und
Fürsprecherin sich einsetzen für den wahren Frieden auf der Welt, und so den Triumph ihres Unbefleckten Herzens herstellen.
Möge der Heilige Geist, durch das Unbefleckte Herz Mariens, die Erde zu einem neuen Pfingsten entzünden, damit dies zu einem neuen Frühling des Lebens und der Liebe für die Kirche und die ganze Welt führe. Amen.

Das Mariendogma wird erbeten von:
1. Frau aller Völker – Ausschüttung des Heiligen Geistes über die Erde, beim Verkünden des Dogmas und danach Weltfriede,
2. Manduria
3. Jungfrau der Eucharistie,
4. Liebesflamme Ungarn,
5. Rosa Mystika Fontanelli,
6. San Damiano,
7. Akita,
8. Verewigt vor 150 Jahren auf der Wunderbaren Medaille gegeben an Nov. Katharina Labourè sind die stärksten Symbole das M von Maria mit dem Kreuz untrennbar verbunden, sowie die siegreichen Herzen Jesu und Mariens, die Göttliche und die Heilige Liebe,
9. Mutter Teresa hat es schriftlich niedergelegt, daß Maria die Miterlöserin, Mittlerin aller Gnaden und Fürsprecherin ist, Fatima sagt, das Unbefleckte Herz wird triumphieren, überall ruft Maria – das „Ja“ zum Willen Gottes – zur Heiligkeit, um dem Nein entgegen zu treten, das ist die Quelle reinen Wassers, die über die ganze Welt ausgegossen werden muß, nur durch die Ablehnung der Sünde, durch das Bestreben in Heiliger Liebe sich um den Nächsten zu kümmern und Gott zu danken und ehren, wird der Himmel auf Erden aufgebaut.
10. Der hl. Papst Johannes Paul II. hat mehrmals  das Wort "Maria ist Miterlöserin" gebraucht,
11. Der hl. Grignion von Montfort, einer der größten Marienverehrer, hat der Mutter Gottes den Titel "Miterlöserin" schon vor etlichen hundert Jahren gegeben.
12. Durch Hinweise der "Costa Concordia" in neuerer Zeit
(Quelle: Christine Fuchs, Rosenkranz der Ungeborenen, Werk der Heiligen Liebe Tel. 0699 / 190 19 395, fuchsc11(at)gmx.at)


In der Umgangssprache versteht man unter MYSTIK etwas "Geheimnisvolles", was sich dem allgemeinen Verständnis entzieht. Die Mystik ist eine Herzensangelegenheit, keine reine Verstandesangelegenheit, aber auch keine Leichtgläubigkeit. Kurz gesagt ist die Mystik die Vereinigung unseres Herzens mit den beiden Vereinten Herzen Jesu und Mariens: Diese 3 Herzen müssen im Einklang miteinander schlagen und stetige Verbindung haben. Die Sünde trennt die Herzen! Ein streben nach den Tugenden der Barmherzigkeit jedoch vereint diese 3 Herzen und rückt sie näher zusammen, bis sie im letzten irdischen Stadium zur Gottesschau führt. Diese Annäherung der 3 Herzen erfolgt einerseits durch den Glauben und andererseits durch unsere Vernunft: vgl. Papstschreiben: "Fides et Ratio"! Diese Annäherung der 3 Herzen erfolgt aber auch durch Dialog, d.h. durch Sprechen, was z.B. beim betrachtenden Beten geschieht, dabei kann es sich sowohl um vorgefertigte als auch um eigene freie Gebete handeln wie z.B. "Jesus, bitte hilf mir... (in dieser o. jener Angelegenheit"). Hochwirkungsvolle Gebete habe ich an anderer Stelle für Sie zusammengestellt. Dieser Dialog vollzieht sich gemäß den Verlautbarungen des Vatikanum I auf 2 Erkenntnisebenen: einmal auf der Ebene der Vernunft und zum 2. auf der Ebene des Glaubens (vgl. "Fides et Ratio"), wobei bei beiden das Vertrauen eine erhebliche Rolle spielt. Leider werden diese 2 Ebenen in der heutigen Theologie ziemlich verwässert.
Darin liegt das Wesen der Mystik begründet. Während oft leider fast nur der Verstand "gebildet" wird, kommt das "Herz" zu kurz. Das ist die Folge der Tatsache, daß Gott mehr und mehr aus der Bildung verdrängt wurde. Weil das Herz, also die Liebe fehlt, gibt es heute auch so viele schreckliche Kriege, so viel Gewalt an Schulen, Haß, Neid und Streit, soviel Streß, Mobbing ... in der Arbeitswelt. Deshalb gibt es das aggressive Verhalten so vieler Menschen. Deshalb versteht der Mensch oft die einfachsten Wahrheiten nicht mehr. Der Mensch will alles ohne Gott selbst machen - und nur zu oft steht er hilflos da, nicht einmal eine große Organisation kann dann mehr helfen: Beispiel: Kosovokrieg, entfesselte Naturgewalten, Tsunamis, Schiffstragödien wie "Titanic" oder "Costa Concordia" vom 13. Jan. 2012 etc. Gott läßt den Menschen die Freiheit. Er greift ein, wenn er vom Menschen darum gebeten wird. Also ist das Gebet wichtig. Aber: wer betet heute noch? Im Vaterunser bittet man um all das, was für uns Menschen wichtig ist, übrigens auch z.B. um das tägliche Brot, d.h., um eine Arbeitsstelle: das wissen heute die wenigsten Menschen! Wo Gott fehlt, da fehlt die Liebe, der Haß nimmt zu und es fehlt der Hl. Geist. Diese einfachen Zusammenhänge werden heute oft von den "klügsten" Leuten nicht erkannt. Die Finsternis ist heute sehr groß. Satan und seine Dämonen beherrschen heute die Welt: sie machen die Menschen "blind", "verdunkeln" die Sicht, sodaß sogar Irrlehren Einzug halten konnten, z.B. über die Kirchenzeitung: vgl. Bericht "Abschaffung des Höllenfürsten"! Satan hat heute der Welt glauben machen können, er existiere gar nicht! Die biblische FRAU, also die Muttergottes, wird dieser Schlange aber den Kopf zertreten. So steht es ganz am Anfang der Hl. Schrift im AT zu lesen (vgl. Vulgata!). Dafür benötigt die Jungfrau Maria unser Gebet, unsere Liebe. Wir sind ihre Ferse, mit der sie die alte Schlange zertreten wird. Sind Sie auch Rosenkranzbeter? Als Rosenkranzbeter gehören auch Sie zur "kleinen Schar", zur biblischen "kleinen Herde", mit der sie Satan vernichten wird. - Das ist die Katholische Mystik! Das ist die Wahrheit! Das sind die Tatsachen, die jeder wissen sollte!

Die Mystik ist eine Erfahrung des Übernatürlichen, des Jenseitigen und Ewigen. Die Mystik ist für viele etwas Geheimnisvolles, ja sogar etwas "Verschlossenes", ein "Buch mit 7 Siegeln". Nicht aber für den einfachen Gläubigen! Wenn Gott sich durch Visionen oder Einsprechungen Menschen offenbart, spricht die Kirche von "Mystik". Der Hl. Geist erlaubt dem demütigen Gläubigen oft tiefe Einblicke in Gottes Welt. In der Mystik dringt man bes. durch betrachtendes Gebet und eine tiefe Sehnsucht nach Gott ganz tief in die Geheimnisse Gottes ein und man erfährt fast keine Grenze! Je mehr man in die Tiefe dringt, desto schöner und herrlicher wird es. Die Mystik ist eine "Welt für sich", die unbeschreiblich schön ist! Der hl. Apostel Johannes durfte in Visionen vieles schauen und schrieb es für die nachfolgenden Generationen im Buch der hl. Offenbarung auf Gottes eigenen Befehl nieder.

Bild unten: (C) Karl Preiß, Metten: So sahen die Kinder von Mettenbuch Jesus am Kreuz. Man beachte, wieviel Blut Jesus am Kreuz vergoß. Wenn heute Kreuze restauriert werden, wird alles Blut entfernt, nur ein vollkommen blasser Jesus wird am Kreuz gezeigt: seltsam! -  Bemerkenswert sind auch die originalen Stellen der Nägel an den Handgelenken Jesu = ein unumstößliches Zeichen der Echtheit dieser Erscheinungen von Mettenbuch! Die Kinder waren keine studierten Theologen, sie konnten nicht wissen, daß die Nägel von den Römern in die schmerzempfindlichsten Handgelenke eingetrieben wurden! Die Seherkinder von Mettenbuch haben das bei ihren Verhören aber exakt so beschrieben! Das ist aber ein sicheres Zeichen der Echtheit dieser Erscheinungen von Mettenbuch!

Wer sich mit der Katholischen Mystik befaßt, wird viel Erstaunliches erleben. Man lese nur die Berichte der Mystiker vergangener Zeiten: Hl. Hildegard v. Bingen, Sr. Faustina, Franz v. Assisi, Pater Pio, Katharina von Siena, ... Dabei offenbart sich Gott bes. den Kleinen, den Demütigen, nicht den Stolzen!
Man lese z.B. aber auch Apg 2, die erste Rede des hl. Apostel Petrus nach der 1. Aussendung des Heiligen Geistes vor dem ganzen versammelten Jerusalem!
Die Mystik führt nämlich zu einer ganz nahen Gottesbegegnung! Im Zentrum der Mystik steht Jesus und seine Mutter Maria ("rosa mystica" = "geheimnisvolle Rose", vgl. Lauretanische Litanei!) besonders in der hl. Eucharistie. Es ist sicherlich eine Gabe Gottes, eine Gnade Gottes damit verbunden. Maria, die Mutter Jesu ist der kürzeste, schnellste und sicherste Weg hin zu Jesus; und Jesus wiederum ist der Weg hin zu Gott Vater. Eine zentrale Rolle spielt in der Mystik auch das Kreuz: Satan hat beim ersten Sündenfall von Adam und Eva die Himmelsleiter zerbrochen. Jesus hat sie wieder aufgerichtet durch sein Leiden und Sterben am Kreuz, das die Mystiker ganz besonders verehren! Die ausgebreiteten Hände Jesu am Kreuz bedeuten: Jesus will uns alle mit Seiner großen Liebe umarmen! Der senkrechte Pfahl ist die wiederaufgerichtete Himmelsleiter: Jesus! Die Mutter Jesu führt uns zu ihrem göttlichen Sohne Jesus und Jesus führt uns zum Vater im Himmel! So einfach ist das! Was ist daran schwer zu begreifen? Was ist hier "anstößig"? Was ist daran kompliziert? - Das ist die Mystik!
Die Katholiche Mystik ist also kein Rand- oder Nischenthema der christlichen Religion, sondern wirklich das Herz und die Mitte, das wahre Zentrum des katholischen Glaubens - leider in letzter Zeit durch eine falsch verstandene Ökumene immer mehr vernachlässigt!
Und wie "dringt man ein" in die Mystik? Wichtig ist das Gebet, vor allem das betrachtende Rosenkranzgebet, der feste Glaube, ein unerschütterliches Vertrauen, das oft erst wachsen muß. Alles gipfelt in der Ganzhingabe (totus tuus) an Maria und der Herzensweihe an das Unbefleckte Herz Mariens und an das Heiligste Herz Jesu. Die Vereinigung unseres eigenen Herzens mit diesen beiden Herzen Jesu und Mariens geschieht in der Liebe, vor allem in der Liebe der hl. Eucharistie. Die Liebe ist auf Gott hin ausgerichtet und auf unseren Nächsten.
Die Reise in die Welt der Mystik tritt man oft an durch wiederholte Wallfahrten zu den (kirchlich anerkannten u.a.) Erscheinungsorten der Muttergottes (z.B. Lourdes, Altötting, Fatima, Heroldsbach, Maria Vesperbild, Amsterdam, aber auch Medjugorje, Mettenbuch, etc.), wo man betet, singt, liest und betrachtet und v.a. BEICHTET!!! Hilfreich sind gute Bücher wie z.B. Das "Goldene Buch" vom Hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort. Dieses Buch bereitet ausführlich auf die Weihe an die Muttergottes vor und es ist ein Weg, den nicht nur der hl. Papst Johannes Paul II gegangen ist, sondern viele Heilige der vergangenen Jahrhunderte. Weiter empfehle ich sehr: "Der Gottmensch" von Maria Valtorta (diese 12 Bände enthalten fertige Predigten und schildern sehr anschaulich das Leben Jesu, so als wäre man "live" mit Jesus dabei!), das "Blaue Buch" von Don Gobbi, Bücher von Katharina Emmerich).
In der Mystik wird Gott erfahrbar! Deshalb verstehe ich nicht, warum angehende Theologiestudenten, Religionspädagogen usw. sich damit nicht bzw. kaum befassen. Zur Theorie gehört doch auch die "Praxis" - oder nicht?
Gottes Liebe und Barmherzigkeit wird einem mitgeteilt! Gott ist einem "Mystiker" wirklich spürbar nahe! Und noch eine Erfahrung werden Sie machen dürfen: Gott gibt immer viel mehr als man erbeten hat!  -->  Beten Sie nur mal den Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit um Ihre eigenen Wunder zu erleben!
"Wer auch nur 1mal diesen Rosenkranz betet, der wird gerettet"  = Worte Jesu!
"Diejenigen Häuser, ja sogar die Städte werde ich verschonen, wo dieses Bild verehrt wird!" - Worte Jesu an die hl. Sr. Faustyna! - Das sind gewaltige Worte!
s.a. "Große Bedeutung der Kometen"!!! - Gott gibt zur Zeit gewaltige Zeichen am Himmel! Wenn in Bälde ein großes Kreuz am Himmel erscheint und ca. 7 Tage  von allen Menschen Tag und Nacht zu sehen ist, erleben wir eine innere Seelenschau, die uns hoffentlich alle durch die hl. Beichte zu Gott führt!

Bild unten: hl. Jungfrau Maria: "Schlangenzertreterin" von Guadalupe/Mexiko, erscheint dem Juan Diego -  (C) Kirche in Not

Schon der Hl. Bernhard sagte: "Das ist der Wille Gottes, der gewollt hat, daß wir alles durch Maria haben sollten; wenn daher irgend eine Hoffnung, eine Gnade, oder irgend etwas Gutes in uns ist, so sollen wir wissen, daß es von ihr uns zugeflossen ist. - Wenn ihr etwas Gott opfern wollet, so seid darauf bedacht, es durch die liebreichsten und ehrwürdigsten Hände Mariä darzubringen, wenn anders ihr nicht zurückgewiesen werden wollt! - Man opfert und weiht alles, was man ist und was man hat, der Allerseligsten Jungfrau, damit Gott durch ihre Vermittlung die Ehre und Dankbarkeit empfange, die man ihm schuldet. Man erkennt sich für unwürdig und unfähig, der unendlichen Majestät Gottes sich unmittelbar zu nähern und bedient sich deswegen der Hilfe und Fürsprache der Allerseligsten Jungfrau."
Man lese aber auch die Hl. Schrift:
2 Tim 3, 15-17: "und du kennst von Kindheit an die Heiligen Schriften, die dich weise zu machen vermögen für das Heil auf Grund des Glaubens in Jesus Christus. Jede von Gott eingegebene Schrift ist auch dienlich zur Belehrung, zur Beweisführung, zur Zurechtweisung, zur Schulung in der Gerechtigkeit, damit ausgestattet sei der Mann Gottes, wohlgerüstet zu jedem guten Werk." Aus diesem Grunde dürfen wir ruhig an die Botschaften Jesu und Mariens an den verschiedenen Erscheinungsorten der Welt glauben, solange sie nicht im Widerspruch zur kirchlichen Lehre und der Hl. Schrift stehen, was wir stets mit unserem Verstand überprüfen sollen, ja müssen, denn wir dürfen nicht alles glauben! Man achte aber auch auf die kirchliche Anerkennung. Oft ist es aber so (wie z.B. in Medjugorje), daß die Erscheinungen und Botschaften seit über 2 Jahrzehnten anhalten und die Kirche deshalb noch kein endgültiges Urteil gefällt hat. Auch dann dürfen wir diesen Botschaften Glauben schenken. Wichtig ist auch, ob die Erscheinungen und Botschaften im Papstherzen anerkannt sind. So wollte der verst. Papst Johannes Paul II. schon lange nach Medjugorje reisen, konnte aber nicht, solange die Botschaften und Erscheinungen noch bestehen und noch keine endgültige Anerkennung seitens des Ortsbischofs festgelegt wurde.
"Der Vater gab und gibt uns seinen Sohn durch Maria und teilt uns seine Gnaden nur durch ihre Hände aus. Gott der Sohn wurde für die ganze Welt gebildet und geboren nur durch Maria in Vereinigung mit dem Heiligen Geist, und teilt seine Tugenden und Verdienste nur durch sie den Erlösten mit. Der Heilige Geist hat Jesus Christus nur durch Maria gebildet; so bildet er auch heute noch die Glieder seines Leibes nur durch sie, und spendet seine Gaben und Gnaden nur durch sie den Auserwählten." (hl. Grignion)
Die Muttergottes ist die "Braut des Heiligen Geistes": Eines der tiefsten Geheimnisse der katholischen Mystik ist folgende Tatsache: "Wenn der Heilige Geist seine Braut (= hl. Jungfrau Maria) in einer Seele gefunden hat, so fliegt er gleichsam zu ihr hinab, versenkt sich in diese Seele und teilt ihr seine Gnade reichlich und zwar in dem Maße mit, als sie seiner Braut Raum gewährt." (Grignion: s.u.) - Was heißt das? Das heißt nichts anders als, daß derjenige, der die Muttergottes innig verehrt, auch den Heiligen Geist in vermehrtem Maße besitzt. So ist es nicht verwunderlich, daß der Heilige Geist heute vielfach fehlt, weil eben die Muttergottes immer mehr aus der Kirche hinausgedrängt wurde in den letzten Jahrzehnten, besonders leider in Deutschland! Umso wichtiger ist heute, daß die Muttergottes wieder in die Kirche "zurückgeholt" / wieder mehr verehrt  wird, daß die ganze Welt der Lb. Muttergottes geweiht wird und das vom Himmel so sehr ersehnte letzte Mariendogma verkündet wird!
Der hl. Grignion schreibt:
Wenn Maria in einer Seele Wurzel geschlagen hat, wirkt sie Wunder der Gnade, wie nur sie es vermag. Maria hat im Verein mit dem Heiligen Geiste das Größte hervorgebracht, was es je gegeben hat und geben wird, nämlich den Gottmenschen. Durch Maria hat das Heil der Welt begonnen, durch Maria muß es auch vollendet werden. So wie Maria uns Jesus Christus gebracht hat, so wird es auch bei seiner 2. Wiederkunft sein: Die Muttergottes bereitet die 2. Ankunft unseres Herrn Jesus Christus vor (Jesus kommt nicht im Jahr 2000 sichtbar auf diese Welt, das Jubeljahr 2000 hat eine andere weitreichende Bedeutung!) - (Vgl. "Marianische Priesterbewegung", "Das Blaue Buch" von Don Gobbi)

Um Maria ganz geweiht zu sein, müssen wir ihr schenken:
  1. unseren Leib mit allen seinen Sinnen und Gliedern;
  2. unsere Seele mit allen ihren Fähigkeiten;
  3. unser Hab und Gut, das gegenwärtige und das zukünftige;
  4. unsere inneren und geistlichen Güter, nämlich unsere Verdienste, unsere Tugenden und unsere
      guten Werke in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. (Grignion)
Das größte Verlangen Mariä besteht darin, uns mit Jesus Christus, ihrem Sohn, zu vereinigen; und das größte Verlangen des Sohnes ist es, daß wir uns durch seine heilige Mutter zu ihm führen lassen. Keineswegs wird dadurch seine Ehre geschmälert.
Was Luzifer durch seinen Stolz verloren hat, das hat Maria durch ihre Demut (von Dienmut, dienen!!) zurückerobert. Was EVA durch ihren Ungehorsam verdorben und eingebüßt hat, das hat Maria (AVE) durch ihren Gehorsam wiedergutgemacht. Indem Eva der Schlange folgte, hat sie alle ihre Kinder mit sich ins Verderben gerissen und sie der Schlange überliefert; indem Maria (AVE = Umkehrung von EVA!) sich vollständig Gott unterwarf, hat sie alle Kinder und Diener gerettet und mit sich der göttlichen Majestät geweiht. (hl. Grignion) - so müssen wir auch der Muttergottes unendlich dankbar sein und dürfen Ihr Ehre erweisen.

                                                                                                                                                               Bild unten: hl. Jungfrau Maria von Medjugorje
Gott will Maria, das Meisterwerk seiner Hände, in den letzten Zeiten offenbaren und verherrlichen:
1. weil sie sich in dieser Welt verborgen und aufs Tiefste verdemütigt hat, indem sie es sich von Gott,
    von seinen Aposteln und Evangelisten erwirkte, daß ihre Herrlichkeit der Welt nicht geoffenbart wurde.
2. Wie Maria einst hier auf Erden durch die Gnade, so ist sie jetzt im Himmel durch die Glorie das
    Meisterwerk der Hände Gottes, weswegen ihn preisen und verherrlichen sollen alle Geschlechter auf
    Erden.
3. Weil Maria die Morgenröte ist, die dem Heiland als der Sonne der Gerechtigkeit vorausgeht und sie
    ankündigt, so muß sie erkannt und verstanden werden, um die Menschen zur Erkenntnis Jesu Christi
    zu führen.
4. Wie Maria der Weg ist, auf dem Jesus Christus das erste Mal zu uns gelangte, so wird sie dies auch
    bei seiner zweiten Ankunft sein, wenn auch nicht auf gleiche Weise.
5. Da Maria der sicherste, gerade und makellose Pfad ist, um Jesus zu finden und ihn vollkommen zu
    erkennen, so müssen alle Seelen, die nach Heiligkeit streben, dieses Ziel durch Maria erreichen. Denn
    wer Maria findet, findet das Leben, nämlich Jesus Christus, welcher der Weg ist, die Wahrheit und das
    Leben. Man kann aber Maria nur finden, wenn man sie kennt; denn niemand sucht und verlangt etwas,
    was er nicht kennt. Zur Erkenntnis und Verherrlichung der Heiligsten Dreifaltigkeit ist daher mehr als
    je die Erkenntnis Mariä notwendig. (Meine Internetseiten adorare dienen dazu, Gott Vater besser zu
    erkennen und mehr zu lieben, ebenso Jesus, den Heiligen Geist und natürlich - nicht zuletzt - auch die
    Muttergottes, unsere uns liebende himmlische Mama, die uns mehr liebt als unsere irdische
    Mutter uns je lieben könnte!)
6. Maria soll deswegen mehr als je zuvor in ihrer Barmherzigkeit, Macht und Gnadenfülle gerade in den
    letzten Zeiten erkannt und geliebt werden: in ihrer Barmherzigkeit, damit sie die armen Sünder und
    die irrenden Söhne zurückführe und liebreich aufnehme, welche sich bekehren und zur Katholischen
    Kirche zurückkehren wollen; in ihrer Macht gegen die Feinde Gottes, die Götzendiener, die Irrlehrer,
    Schismatiker und alle verhärteten Gottlosen, welche sich erheben werden, um mit furchtbarer Wut
    möglichst viele zu verführen und durch Versprechen und Drohungen zum Abfall zu bringen.
    Endlich soll Maria auch leuchten in ihrer Gnadenfülle, um die tapferen Streiter und die treuen Diener
    Jesu Christi, welche für seine Kirche kämpfen werden, zu begeistern und zu stärken.
7. Schließlich soll Maria der Schrecken der Dämonen und ihres Anhanges werden, gleich einem in
    Schlachtordnung aufgestellten Heere, und zwar gerade in den letzten Zeiten, weil der Satan wohl
    weiß, daß ihm dann nur noch wenig Zeit zur Verfügung steht, um die Seelen zu verderben, und er
    daher seine feindlichen Anstrengungen und Angriffe von Tag zu Tag verdoppeln wird. Alle Kraft wird
    er zusammenfassen, um neue Verfolgungen gegen die Kirche heraufzubeschwören und besonders den treuen
    Dienern und wahren Kindern Mariä schreckliche Nachstellungen zu bereiten, weil er sie am wenigsten zu
    überwinden vermag.
     (Quelle:"Das Goldene Buch", hl. L.M. Grignion von Montfort, Lins-Verlag. Bitte bestellen Sie hier den Originaltext des hl. L.M. Grignion von Montfort!)
     Der Endkampf zwischen den guten und bösen Geistern findet statt während der "drei Tage Finsternis" (vgl.
     Hl. Schrift), wo alle höllischen Geister / Dämonen losgelassen sind und wobei Satan letztendlich besiegt wird
     von den himmlischen Heerscharen - unter der Führung der Muttergottes, die gemäß der Hl. Schrift Satan den
     Kopf zertreten wird!
Die Muttergottes warnt ausdrücklich vor falschen Propheten.
Sie warnt vor der geistigen Verirrung / Entartung Europas, insbesondere von Holland und Deutschland und vor dem Glaubensverlust in Frankreich.



       Danksagung an Gott für die Maria erwiesenen Gnaden
Gepriesen sei unendlich die anbetungswürdige Allmacht Gottes des Vaters, gepriesen sei die bewunderungswürdige Weisheit des Sohnes Gottes, und gepriesen sei die unvergleichliche Güte des Heiligen Geistes, des Gottes allen Trostes! Gepriesen sei die erhabene Dreieinigkeit, welche zu unserem Heile ihre ganze Weisheit und Macht darauf gerichtet hat, uns eine Jungfrau zu schenken als gnadenreichste Mutter, die alles vermag bei ihrem göttlichen Sohne und voll Liebe ihren Kindern alle Segnungen himmlischer Güter vermittelt. Amen.
(Quelle: "Das Goldene Buch" L.M.Grignion v. Montfort, Lins-Verlag, S. 484. Bitte bestellen Sie hier den Originaltext des hl. L.M. Grignion von Montfort!)

Es ist ratsam, oft das MAGNIFIKAT zu beten, welches der einzige Gesang ist, den wir von Maria Lebzeiten haben, um Gott für seine Wohltaten zu danken und um neue Gnaden zu erlangen. (Grignion, ebd., S. 248)
Hoch+preiset meine Seele den Herrn. Und mein Geist frohlocket in Gott, meinem Heilande. Denn er hat angesehen die Niedrigkeit seiner Magd: Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Geschlechter. Denn Großes hat an mir getan, der da mächtig, und dessen Name heilig ist. Er ist barmherzig von Geschlecht zu Geschlecht denen, die ihn fürchten. Er übet Macht mit seinem Arme, zerstreut die da stolz sind in ihres Herzens Sinne. Die Gewaltigen stürzt er vom Throne, und erhöhet die Niedrigen. Die Hungrigen erfüllt er mit Gütern, die Reichen läßt er leer ausgehen. Er nimmt sich Israels an, seines Knechtes, eingedenk seiner Barmherzigkeit. Wie er zu unseren Vätern gesprochen hat, zu Abraham und seinen Nachkommen auf ewig. Ehre sei ...                                      (Teilablaß)
(Quelle: ebd., S. 384)

O Maria, Königin des Kreuzes, ich rufe Dich an, bitte für uns alle!

Aus Deutschland gibt es erste Meldungen über auffallende Gebetserhörungen und Heilungen, die Menschen erfahren haben, nachdem sie Maria als Königin des Kreuzes angerufen hatten, wie sie auf nebenstehendem Gnadenbild abgebildet ist, das eine Künstlerin nach den Angaben von A. Ames (England) malte. Die Künstlerin hat selber durch das Bild Heilung erfahren, so daß sie trotz einer Behinderung nach einem Unfall in der Lage ist, religiöse Bilder zu malen. Weitere übernatürliche Phänomene sind das Kreuz von Alan, das im Jahre 1999 aus der Dornenkrone blutete, sowie Ölabsonderungen aus dem Stamm des Kreuzes.
Warum Alan von Gott erwählt wurde, weiß Gott allein. Alan selbst betont, daß die Gnaden, die ihm durch die Bekehrung und die Visionen geschenkt werden, nicht bedeuten, daß er heiliger sei als andere. Vielmehr zeigt gerade seine Bekehrung, daß Gottes Liebe und Barmherzigkeit für alle da sind, ganz gleich, wie weit sie sich von Gott entfernt haben. Die einzige Bedingung, die Gott stellt, ist, daß wir IHM unser freies, festes "JA" schenken, damit ER in jedem von uns wirken kann.

Botschaft Mariens am 14. April 1995:
"Vertraut auf den Herrn, denn Er vertraut euch. Nehmt eure Fehler und Schwächen an, wie der Herr sie annimmt, und überwindet sie zusammen mit Jesus!"

Die stigmatisierte Theresia Neumann von Konnersreuth zu Prälat J.H. Schütz in einer Art Ekstase am 10. Dez. 1931:
"Der liebe Heiland wünscht von Ihnen, daß Sie den Theologen, die noch studieren, begreiflich machen mögen, daß sie wohl in allen theologischen Fächern fleißig studieren sollen, daß aber das Wichtigste für den zukünftigen Priester die Mystik ist. Die Mystik ist das betrachtende Gebet in Gottes Gegenwart, führt von selbst zur Demut, ohne die der Priester nichts Ersprießliches wirken kann, und sie führt zur innigsten Liebe des Herzens Jesu!" - Das ist die Mystik!!!
'Wenn ihr einen Priester seht, so sollt ihr euch sagen: 'Der ist's, der mich zum Kind Gottes gemacht und mir durch die heilige Taufe den Himmel geöffnet hat; der mich von meinen Sünden reinigt und meiner Seele Nahrung gibt...' - 'Wenn ich einem Priester und einem Engel begegnete, so würde ich zuerst den Priester und dann erst den Engel grüßen. Dieser ist der Bote Gottes, der Priester aber sein Stellvertreter...'' (Hl. Pfr. von Ars)



Gebete:

Familienweihe:
Maria, Du Unbefleckte vom Heiligen Geist, Du bist unsere liebe Mutter: Wir alle weihen uns Dir, Du Mutter der Liebe.
Gib uns Glaube, Hoffnung, Liebe und Tugend.
Schenke uns Deinen Jesus.
Stets leuchte Deine Gnade in uns. Stets herrsche Dein Friede in uns. Immer lebe Deine Liebe in uns. Nimm uns alle in Dein Herz hinein, als Deine Familie, Dein Zönakel. Mache ein Herz und eine Seele aus uns allen. In Dir verwandle uns alle in Liebe. Amen.


Original-Gebet der Muttergottes von Amsterdam, der Frau aller Völker:
O Herr Jesus Christus, Sohn des Vaters, sende JETZT Deinen Geist über die Erde. Laß den Heiligen Geist wohnen in den Herzen ALLER Völker, damit sie bewahrt bleiben mögen vor Verfall, Unheil und Krieg. Möge die Frau aller Völker, die einst Maria war, unsere Fürsprecherin sein. Amen.

Gebet:

Gott grüße Dich Maria! Gott grüße Dich Maria! Gott grüße Dich Maria! O Maria, ich grüße Dich 33-tausendmal, wie Dich der hl. Erzengel Gabriel gegrüßt hat. Es erfreut Dich in Deinem Herzen und mich in meinem Herzen, daß der hl. Erzengel zu Dir den himmlischen Gruß gebracht hat.
 Ave Maria   (3mal beten)

Ablaß von 3000 Jahren, der den Armen Seelen zugewendet werden kann.
Aus einem sehr alten Gebetbuch entnommen.



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