Der
Eucharistische Liebesbund des göttlichen Herzen Jesu geht auf die
bayerische
Mystikerin Barbara Weigand (1845 – 1943) zurück.
Zweck: Alle treuen Katholiken guten Willens aus allen Ständen (Priester, Laien, Ordensleute) sollen sich zusammenschließen, um gemeinsam in Vereinigung mit der hl. Jungfrau Maria den Triumph der Hl. Katholischen Kirche über ihre Feinde herbeizuführen. (Bd. 5, S. 526)
Aktivitäten: Durch dieses gemeinsame Band soll ein Damm gebildet werden gegen den herrschenden Zeitgeist der Glaubens- und Sittenlosigkeit und der religiösen Gleichgültigkeit (s. "Gebetsarmee Gottes ..." S. 50) sowie die Gottlosigkeiten unserer Zeit. Die Mitglieder sollen sich in einem gemeinsamen Morgen- und Abendgebet vereinigen und durch die oftmalige Heilige Kommunion und die Ausübung guter Werke ein tugendhaftes, aber zurückgezogenes Leben führen. (240) Man soll die hl. Jungfrau Maria bestürmen, um Seelen zu gewinnen (75). Durch Beten, Sühnen und Tragen des Kreuzes sollen die Priester unterstützt und die willigen Seelen gerettet werden.
Ziel: Es soll in Schippach
im Spessart eine Friedens-, Sühne- und Dankeskirche – die sog.
„Sakramentskirche“ – entstehen, die bekunden soll,
wie
sehr der Eucharistische Liebesbund mit seiner ganzen Liebe dem eucharistischen
Heiland zugetan ist. Jesus sagt: „Denn nicht eher
wird der volle Friede einziehen, bis auf der Kuppel der Sakramentskirche
die goldene Monstranz erglänzt (1101). Es soll für Meine Kirche
eine herrliche, siegreiche Zeit erstehen. In der ganzen Welt bis zum letzten
Winkel der Erde soll die Anbetung und Sühne errichtet werden, soll
der Liebesbund sich ausbreiten.“ „Von hier aus will Ich, dass alle Meine
Geschöpfe Mich als ihren höchsten Herrn und Gebieter wieder erkennen
sollen und anbetend niederknien." (1031)
Unterstützung seitens der Päpste: Nach Weisung von Papst Leo XIII. ist der hl. Paschalis Baylon der Schutzpatron der Sakramentskirche und des Eucharistischen Liebesbundes (1039). Der Kirchenbau in Schippach erhielt außerdem den Segen von Papst Pius XII., der sagte: „Was der Papst segnet, das segnet auch Gott; niemand darf sich dem widersetzen!" Der Eucharistische Liebesbund erhielt die kirchliche Imprimatur durch zahlreiche bischöfliche Ordinariate im In- und Ausland.
Große Verheißungen: gibt Jesus besonders den Priestern, die sich dem Eucharistischen Liebesbund anschließen, Bittprozessionen abhalten (1040) und den Rosenkranz mitbeten. Die Mitglieder des Eucharistischen Liebesbundes kommen ohne Fegefeuer in den Himmel! (390)
Äußere Zeichen: sind Bruderliebe, Gottesliebe und Nächstenliebe, die Liebe zu Jesus im Allerheiligsten Sakrament des Altares. "Führt die Heilige Stunde (am Donnerstag) ein: Lehret die Christen, Meine Todesstunde zu betrachten!" Die Liebesbund-Mitglieder sollen ein außerordentlich christliches Leben führen und fleißig sein! "Keine Waffe gibt es für uns Kinder der Katholischen Kirche als die Waffe des Gebets! Wir, die treuen Kinder, sind die Fundamente, an die sich alle anschliessen sollen."
Aufnahme: Die Aufnahme in den Liebesbund erfolgt durch ein Gebet während der Heiligen Kommunion. Es werden keine Aufnahme- oder Mitgliedsbeiträge erhoben!
Wichtige Zitate aus den Offenbarungen an
Barbara Weigand: „Noch nie war der Glaube so geschwunden seit
der Erschaffung der Welt, wie jetzt. Deshalb habe ich sie hingewiesen an
meinen Tabernakel, wo ich in Wirklichkeit noch unter ihnen weile wie damals,
als ich auf Erden lebte. Glauben, Glauben, Glauben, verlange Ich, und diesen
Glauben zu bezeugen, auch mit Werken.“ (35)
„Es soll ein Damm errichtet werden gegen den Sozialismus der Zeit.
Es soll der undankbaren Welt gezeigt werden, was die Liebe und der Glaube
vermag unter meinen Kindern; es soll der Zorn meines Vaters besänftigt
werden.“ (…) „Ich verspreche es Dir, dass allen denjenigen, die in den
Bund mit eintreten, kein Haar soll gekrümmt werden; mit ihm soll der
Glaube einziehen in das Familienleben.“ (49)
„Die Zeiten sind schlimm, die Zeiten sind gefährlich und
werden von Tag zu Tag gefährlicher für die Menschheit. Und je
eher der Gebetsbund sich ausbreitet – denn dies ist der Damm, den ich ausbreiten
will in meiner Kirche –, je schneller wird dem Übel Einhalt geboten
werden.“ (141)
„Rettet die guten, treuen Kinder. Sie sind es, die das kleine Häuflein
bilden, das da schon Jahrhunderte vorausgesagt ist, dass das Christentum
so klein wird, dass es sich unter dem Schatten eines großen, mächtigen
Baumes zusammenscharen kann. Dieser große mächtige Baum ist
der Liebesbund. Dieser breitet seine Äste aus von Ost bis West, von
Nord bis Süd, allüberall, wo ein Mitglied des Liebesbundes steht,
das teilnimmt an meinem heiligen Tisch. Dieses ist es, das unter den Schatten
des Liebesbundes sich flüchtet und gerettet wird.“ (347)
„Wer mit gutem Willen sich diesem Gebet anschließt (dem Rosenkranzgebet),
weil es das Lieblingsgebet meiner Kirche ist und weil es von dem Statthalter
in Rom so gar sehr seinen Kinder empfohlen ist, darum auch das wirksamste,
dessen Gewalt sich die Güte Gottes nicht entziehen kann, sollen alle
viele, viele Gnaden erlangen, die sich daran anschließen und beteiligen,
sie alle sollen das Glück haben, dass sie viele ihrer Gemeinde aus
dem Fegefeuer befreien, und kein Sünder, der sich an diesem Gebet
beteiligt, soll je verlorengehen. Das Versprechen, das ich euch gab im
Anfang dieses Monats, soll genehmigt sein für alle Zeiten, für
alle Zeiten, solange ihr noch auf Erden wandelt; jedem Rosenkranz, dem
ihr Euch anschließt, weil es das Gebet der Kirche ist. Sooft ihr
dem Rosenkranzgebet beiwohnt, auch wenn es während des Jahres ist,
wenn ein Priester vorbetet, sollt ihr das Privileg haben, dass ein Sünder
sich durch dieses Gebet bekehrt an jenem Tag…“ (265)
„Die Zeit ist nun gekommen, wo Satan schrecklich wütet, wo
er alles zu verschlingen droht, und wartet nur noch ein paar Jährchen
und ihr sollt sehen, wie Satan sein Reich aufschlägt, welche Triumphe
die Hölle feiert. Darum heißt es Einstehen mit aller Entschiedenheit,
Einstehen für meine Rechte.“ (179)
„Seht Ihr nicht, wie alle diejenigen, die noch Halbchristen sind,
die zwar noch vorgeben, dass sie gute Katholiken seien, da sie ja noch
einmal die heiligen Sakramente empfangen an Ostern, von Tag zu Tag abwärts
gehen, wie sie die Grundsätze der modernen Welt immer mehr in sich
aufnehmen, weil die Zeit gekommen ist, wo der Widerchrist, der Antichrist
regiert, wenigstens eine Zeitlang regiert und alles mit sich fortreißt,
alles in seine Schlingen lockt“(346)
„Aus dem Eucharistischen Liebesbund wird noch eine mächtige
Gebetsarmee werden.“
Weitere Informationen:
Homepage: www.barbara-weigand.de
http://kath-zdw.ch/maria/Barbara.Weigand/Eucharistische.Liebesbund.html
Kontakt: mail(at)barbara-weigand.ch